Toller Start in den Tag

on August 29, 2009

Nach Anjas Geburtstagsfete gestern und einer weiteren langen Nacht im Internet hab ich heute Morgen natürlich glatt verpennt. Ob ich den Wecker nicht gehört - oder ihn gestern Abend vielleicht doch eher aus- statt angestellt hab? Keine Ahnung. Jedenfalls bin ich statt halb 8 erst um 9 aus dem Bett gepurzelt, total hektisch ins Bad gestürzt und zum Friseur gefahren. Wollt ich mir vorm Urlaub nochmal gönnen, der Termin war lange im Voraus angesetzt. Und dann? Ist keiner da *gruml* Hab ne knappe halbe Stunde gewartet, mehrmals angerufen... nix. Naja - Geld gespart...

Auf dem Rückweg dann durch ne 30er-Zone gefahren. Dass da rechts vor links ist, wissen mittlerweile die meisten. Dass man in ner 30er-Zone aber auch Tempo 30 fahren sollte, offenbar nicht. Was bringt es mir, wenn ich langsam an jede Kreuzung ranfahre um zu schauen, ob von rechts was kommt, wenn plötzlich einer mit Tempo 50 oder noch mehr von rechts angerauscht kommt OHNE ABZUBREMSEN, während ich schon auf der Kreuzung drauf bin. Ich hab den grellgrünen, aufgemotzten und tiefergelegten Golf schon in meiner Beifahrerseite drin gesehen, aber dieses Fiasko blieb mir Gott sei Dank erspart.

Darf ich jetzt endlich in Urlaub fliegen *seufz*

Ich bin dann mal weg

Komme gerade von der Geburtstagsparty einer ehemaligen Kollegin und guten Freundin, die ebenfalls regelmäßig bloggt. Eine ihrer Kategorien, das ABC, fasziniert mich schon seit Längerem. Da ich morgen (oder eigentlich vielmehr heute) in den wohlverdienten Urlaub fliege, wollte ich das zum Anlass nehmen, meinen lange geplanten Vorsatz in die Tat umzusetzen und an dieser Stelle mein erstes ABC veröffentlichen. Hier ist es. Bin gespannt, was dabei rauskommt...



Mein USA-Vorfreuden-ABC

A wie Ankommen. Von unserem Abflug in Leipzig bis zu unserer Ankunft in Chicago vergehen etwa 24 Stunden. Und das nur, weil wir uns auf dem Hinflug rund zehn Stunden in Paris die Zeit vertreiben müssen. Bloß gut, dass man für Frankreich kein Visum braucht. Hat jemand ein paar Tipps, wie man sich die Nacht in Paris möglichst günstig und dennoch kurzweilig um die Ohren schlägt, ohne zu riskieren, am nächsten Tag den Anschlussflug zu verpassen?

B wie Baseball. Eine der größten Volkssportarten in den USA. Habe damals mehrere Spiele gesehen und bin total begeistert. Werde auch diesmal wieder die St. Louis Cardinals anfeuern - diesmal in ihrem neu gebauten Bush Stadium.

C wie Couchsurfing. Bis auf unsere wenigen Tage in New York City und bei meiner früheren Gastfamilie werden wir ausnahmslos bei Couchsurfern übernachten. Die Community ist darauf angelegt, kosten(günstig)los weltweit zu reisen, dabei mit den Menschen und der Kultur vor Ort in Kontakt zu treten und so Land und Leute nicht nur durch die Augen eines Touries kennenzulernen.

D wie Dollar. Wollte heute vorsorglich doch mal ein paar Dollar holen, um vor Ort nicht eventuell dumm dazustehen. Dummerweise bin ich Postbank-Kunde. Und die Postbank hat in ihren Filialen keine ausländischen Währungen mehr liegen. Hätte ich telefonisch beantragen müssen, dann hätte man mir die Scheine per Post innerhalb von vier bis fünf Werktagen zugeschickt. Dumnm gelaufen...

E wie Einreise. Das Verfahren zur Einreise in die USA ist ein bissl komplizierter geworden. Über ESTA muss man sich vor Reiseantritt registrieren, um eine Einreisegenehmigung zu erhalten. Dass man dann vor Ort auch das Visum bekommt, ist damit übrigens nicht garantiert. Immerhin, die Einreisegenehmigung hab ich wenige Minuten nach Ausfüllen des Formulars erhalten, wo Fragen zum Drogengebrauch, der eigenen NS-Vergangenheit und anderen Vergehen gestellt werden.

F wie Flug. Ich fliege mit Air France, was mir in den vergangenen Wochen bisweilen ganz schön zu schaffen gemacht hat. Als Kind hatte ich nie Flugangst, aber im Moment zerbrech ich mir schon ein bissl den Kopf darüber, ob ich heil ankomme.

G wie Gepäck. Vorteil bei Air France: Man darf bei Transatlantikflügen zwei Gepäckstücke à 23 Kilo mitnehmen. Perfekt - ein Koffer für die Hinreise und mit einem zweiten voller neuer Klamotten etc. geht's dann zurück *lach*

H wie Heimat. Ein Jahr lang habe ich in den USA gewohnt. In dieser Zeit ist Quincy für mich wie eine Art zweite Heimat geworden, meine Gastfamilie war nicht einfach nur irgendeine Familie, sondern sie ist für mich zu einer zweiten Familie geworden. Nach mehr als zehn Jahren kehre ich dorthin zurück und freue mich wahnsinnig, jene Menschen wiederzusehen, die mir so ans Herz gewachsen sind.

I wie Internet. Noch gibt es in den USA wohl fast überall kostenlose Hotspots zum Surfen. Aber der Trend ist rückläufig und ich hoffe, ab und zu einen zu finden, um Euch mit lustigen Geschichten von unterwegs und hoffentlich tollen Fotos auf dem Laufenden halten zu können.

J wie Jetlag. Hab ich bisher selten verspürt. Wenn er kommt, dann bitte erst nach der Rückreise ;-)

K wie Klima. Ist ähnlich wie bei uns. Im August/September werden es auch in New York City beispielsweise tagsüber noch 25 bis 30 Grad.

L wie Lonely Planet. Mein all time favorite tourist guide. Hat mich schon in Australien, Finnland, Rom, Prag und Irland begleitet. Tolle Tipps, interessante Fakten und Landkarte nen mass. Der für die USA ist ein bissl umfangreicher, aber die wichtigen Seiten sind markiert und im Hirn abgespeichert :-)

M wie Mietwagen. Eine völlig neue Erfahrung. Bisher hab ich, wenn ich allein war, meist Rundfahrten oder Tagestouren etc mitgemacht, diesmal wollen wir das Gefühl der Freiheit in vollen Zügen genießen und haben uns daher ein Auto gemietet. Hoffentlich gibt's ein Navi dazu...

N wie New York City. Natürlich ein definite must go. Wird der letzte Stop unserer Reise und ich will auf jeden Fall aufs Empire State Building, ins Rockefeller Center (wenn's klappt, kommen wir dort kostenlos rein zu Aussichtsplattform, Bars etc), auf die Freiheitsstatue, Bäckereien in Chinatown durchkosten und zum Ground Zero. Als ich das letzte Mal in NYC war, standen die Twin Towers noch. Bin gespannt, was das für ein Gefühl sein wird, nun dort zu stehen.

O wie Orientierung. Der Punkt ist auf der Liste leider nicht abgehakt. Entweder ich kaufe vor Ort eine ganze Reihe an Straßenkarten für vier oder fünf Bundesstaaten oder ich hoffe darauf, vor Ort irgendwo an ein günstiges Navi ranzukommen, um mich im Dschungel der US-Highways zurecht zu finden.

P wie Packen. Koffer ist noch nicht komplett, fehlt noch bissl Wäsche von der Leine und so Kleinkram. Ist aber noch genug Platz, wird morgen (heute) früh fertig gepackt und dann kann's losgehen. Empfehle für die USA übrigens auf jeden Fall Hartschalenkoffer! Selbst die sehen nach so nem Transatlantikflug manchmal sehr mitgenommen aus.

Q wie Quincy. Dort findet Anfang September einer der Höhepunkt unserer Reise statt - die Hochzeit meines früheren Gastbruders. Hab ihn zehn Jahre lang nicht gesehen, kenne seine Braut nicht und bin total gespannt auf die Feierlichkeiten. Ein Hochzeitsgeschenk hab ich schon, wird an dieser Stelle aber noch nicht verraten.

R wie Route. Alles ausgeklügelt. Wen's interessiert, wer selbst mal dorthin will und Fragen hat - in drei Wochen kann ich Euch weiterhelfen und bestimmt mit ner Menge Tipps versorgen: Chicago - St. Louis - Quincy - Indianapolis - Cincinnati - Columbus - Pittsburgh - Cleveland - Buffalo/Niagara Falls - New York City - Washington DC - NYC.

S wie Shoppen. Zurzeit steht der Dollar richtig günstig, deswegen werden wir sicher das eine oder andere Kleinod mit nach Hause bringen. Gott sei Dank wurde der Betrag, für den man zollfrei einkaufen darf, Ende vergangenen Jahres auf 430 Euro hochgesetzt. Davor waren es 175 Euro - dafür lohnt sich eine Shoppingtour ja nun wirklich nicht. Und die Steuern, die man nachträglich für alles, was darüber liegt, hätte zahlen müssen, sind echt heftig.

T wie Telefon. Mein Handy wird in den USA nicht funktionieren. Aber es gibt wohl bei Walmart disposable phones für etwa 30 Dollar mit 300 Freiminuten. Macht sich gut, vor allem, wenn ich die vielen Couchsurfer vorab kontaktieren muss, um Ankunftszeit und Treffpunkt zu vereinbaren.

U wie unbezahlbar. Von jeder Reise nimmt man wundervolle Eindrücke mit, die einem keiner nehmen kann. Diese Momente sind kostbar und ich hoffe, dass wir viele davon erleben werden.

V wie Vorurteile. Zugegeben, das Bild, das man hierzulande von den Amerikanern hat, ist nicht unbedingt das beste. Irakkrieg, Afghanistan, Anti-Terror-Kampf, George Bush - das sind nur einige Begriffe, die unsere Meinung in den vergangenen Jahren negativ geprägt haben. Doch nicht alle US-Bürger heißen gut, was die Supermacht auf dem Globus so treibt. Nicht alle Amis rennen jeden Tag zu Burger King oder McDoof und nicht alle sind oberflächlich. Ich habe in der Vergangenheit viele Amerikaner in mein Herz geschlossen und hoffe, dass auch andere Menschen ihre Vorurteile abbauen, indem sie einfach mal rüberfliegen und sich selbst ein Bild machen.

W wie Wünsche. Ich wünsche uns eine gute Reise, einen tollen Urlaub, viele schöne Momente, reichlich Erholung, gute Laune und Sonnenschein. Und wer sich etwas von mir wünscht - Postkarte, Souvenir oder irgend ein anderes Mitbringsel: Kommentar oder Mail genügt und ich werd sehen, was sich machen lässt.

X wie x-beliebig. Wir haben uns für ne bestimmte Route entschieden (oder vielmehr ich? hoffe Mary kann mit meiner Planung leben *lol*) - am Ende ist es egal, wo man in den Staaten umher reist, denn jede Gegend hat ihre Vorzüge, ihre schönen Landschaften und Sehenswürdigkeiten.

Y wie yearn. Zu deutsch: sich sehnen. Vor Monaten schon ist bei mir das Fernweh ausgebrochen und es hat sich von Tag zu Tag deutlicher bemerkbar gemacht. Es gab Momente, das war the yearning, die Sehnsucht, unendlich groß, kaum auszuhalten. Ich hoffe, wenn ich in drei Wochen wiederkomme, lässt der nächste Anfall ein bissl auf sich warten. Auch meinem Geldbeutel zuliebe.

Z wie Zukunft. Every dreamer knows it is entirely possible to be homesick for a place you've never been to. Perhaps even more homesick than for familiar ground. Eines meiner Lieblingszitate. Leider weiß ich bis heute nicht, von wem es ist. Aber es drückt einen großen Teil meiner Persönlichkeit aus - ich leide an chronischem Fernweh. Und daher sind die nächsten Urlaube zumindest schon im Kopf geplant: 2010 geht's nach Island, 2011 nach Mexiko. Und danach? Vielleicht Neuseeland? Oder Skandinavien? Bin für Tipps und Ratschläge offen.

Kurzgedicht

on August 17, 2009

"Nie wieder!", schreit das Herz
"Warum?", fragt der Verstand
"Weil es schmerzt", sagt das Herz
"Warum hast Du es dann getan?", fragt der Verstand
"Aus Liebe...", sagt das Herz
"Das ist leichtsinnig", meint der Verstand
"Das stimmt", sagt das Herz
"Dann wirst Du's wohl nicht wieder tun?", fragt der Verstand
"Doch, wahrscheinlich schon", sagt das Herz
"Warum?", fragt der Verstand
"Weil so Liebe ist", sagt das Herz
"Das versteh ich nicht", sagt der Verstand
"Du denkst zu viel", sagt das Herz
"Das ist alles, was ich kann", sagt der Verstand
"Und Lieben ist alles, was ich kann", sagt das Herz


(gefunden im StudiVZ)

Pech gehabt

on August 16, 2009



Gefunden bei Postsecrets, einem Blog, auf dem man mit Hilfe von Postkarten kleine Sünden oder Geheimnisse offenbaren kann. Manchmal soll es ja helfen, über seine Probleme zu reden...

Der Megawoosh der Woche

on August 13, 2009

Bei kleinela82 hab ich heute dieses YouTube-Video gefunden, das einfach mal total genial ist. Fake oder nicht - richtig geil!

Where to meet Mr. Right

on August 10, 2009

Bei Facebook hab ich neulich bei einem Test mit gemacht, der mir verraten sollte, wo ich meinen Traummann kennenlerne. Das Ergebnis war wenig überraschend: TRAVELLING. Hatte ich nicht schon genug Fernbeziehungen? Aber immer noch besser als Mary - sie soll sich in Buchhandlungen nach Mr. Right umsehen *ggg*

Hier meine vollständige Auswertung:

You are most likely to meet your "Mr. Right" traveling! Avoid vacation destinations that cater to families and choose instead cruises, exotic locations that allow for helicopter rides, or all inclusive resorts that cater to singles (with frequent flights from your area--which increases the chance of him living local!). While traveling with a friend is a fun way to go, don't discount traveling solo and staying in hostels or accommodations that focus on group activities. While traveling, gravitate towards city wide events, festivals and cafes. Be sure to strike up conversations with others, ask questions, advice and just even ask them about themselves or where they are headed that day. The more people you talk to, the bigger the network and pool you will have to choose from! If you have specific hobbies or interests, find destinations or cruises that cater to these interests which will increase your chance at finding Mr. Right doing the things that you love and enjoy. Get involved and be part of the action on your trip - play a volleyball game, try out a new adventure, take a bus ride and explore the countryside. During your travels, just be cautious of finding "Mr. Right Now"--he is the man who is eager to start into a serious relationship immediately... give it time, allow it to grow, leave time to get to know his friends, family and interests - even if it means traveling back to connect, it's a great excuse for a vacation! So, start booking the next trip and be sure to bring your camera- everyone will want a shot of "when you two first met" ... and let the journey begin!

Well - the journey will begin in less than 3 weeks! Heute in drei Wochen bin ich schon in Chicago und genieße meinen Urlaub in meiner zweiten Heimat =D Kann's kaum erwarten, hab heut schon wieder fleißig im Lonely Planet geschmökert...

Schluss mit Internet-Schmarotzern

on August 09, 2009

Vor ner Weile hab ich mich schlau gemacht gehabt, wie man möglichst billig in den USA reisen kann. Einer der Punkte war, dass viele Cafés in den Staaten kostenloses Internet zur Verfügung stellen. Nun bin ich über einen Bericht gestolpert, demzufolge genau das abgeschafft werden soll. Offenbar wird es den Café-Betreibern zu bunt, dass Kunden stundenlang da sitzen undsurfen, aber nicht für genug Umsatz sorgen. Manche verbieten Laptops nun sogar ganz. So ein Mist... ich nehm meinen Lappie ja auch mit in die USA und hatte gehofft, mich so durchschleusen zu können mit Mails abrufen, bloggen und und und... Mal schauen, wie's wird.

Angeblich findet man kostenlose Hotspots über die Google-Suche. Eines der Suchergebnisse für "free wifi hotspots" ist diese Seite: WiFi Free Spot. Dort kann man gezielt nach einzelnen Bundesstaaten in den USA suchen und erhält eine Liste sämtlicher Wifi-Spots in den jeweiligen Städten. Die Suche funktioniert auch für alle anderen Kontinente. Laut der Liste gibt es in Leipzig einen kostenlosen WiFi-Spot, und zwar in der Kaffeebar Mokkaflip in der Universitätsstraße. Die Location wirbt auf ihrer eigenen Homepage mit den Worten: "Rundum wohl fühlen. Mit unserem kostenfreien WLAN - Internetzugang und immer einem Platz für Freunde, Familie und eben alle, die ein paar wunderbare Momente mit uns teilen möchten." Werd ich wohl die Tage mal ausprobieren. Die Liste kann man beliebig ergänzen, wenn man einen Spot findet, der noch nicht verzeichnet ist.

Und noch was hab ich heute gefunden, was mein Globetrotterherz höher schlagen lässt. Wie es aussieht, können wir doch einen kostengünstigen Abstecher von New York nach Washington machen. Zugtickets waren ja unheimlich teuer, mehr als 200 Dollar mit Amtrak. Mit dem Mietauto wollt ich nicht in die Großstädte und Fliegen könnte auch teuer werden. Heute hab ich zwei Busunternehmen ausgestet, über die ich neulich schonmal berichtet habe. Megabus fährt die Strecke in etwas mehr als vier Stunden und ein einfacher Trip kostet 16 Dollar. ChinatownBus braucht etwa genauso lange und kostet pro Fahrt 20 Dollar. Find ich für die Entfernung total super. Beide Firmen bieten ihren Service mehrmals täglich an, so dass man selbst einen Tagesausflug machen könnte. Nur noch drei Wochen, dann geht's los *freu*

Ne neue Couch und allerlei Ballzauber

on August 07, 2009

Nicht mehr lange, dann ist die Woche endlich vorbei. War irgendwie bissl stressig. Drei Tage lang allein im Ressort, immer wieder von diversen Wunsch-Gesprächspartnern versetzt. Dazu zweimal Konditionstraining mit dem Verein - so gut wie in den beiden Nächten danach hab ich lange nicht geschlafen... So langsam schlaucht es. Dann war heute auch noch der Herr Tiefensee bei uns in der Redaktion - weswegen wir uns alle von unserer besten Seite gezeigt haben *g*

Freu mich jedenfalls aufs Wochenende. Morgen kommt auch schon die Tina zu Besuch, die ich noch aus Australien kenne. Lang bleibt sie nicht, aber zum Schwatzen reicht es allemal :-) Ansonsten steht wohl mal wieder ein Besuch in der Heimat auf dem Programm und hoffentlich nach langer Zeit mal wieder ein DVD-Abend mit der Mary.

Was ist die Woche noch so passiert? Hab nach langer Zeit mal wieder die Anja getroffen, eine ehemalige Kollegin. Sie ist seit Mai auf Jobsuche und geht mittlerweile außergewöhnlichere Wege... Morgen hat sie ein Jobinterview am Telefon - das hab ich auch nie gehört. Werd aber fleißig Daumendrücken, auch wenn ich keine Ahnung habe, wo sie sich beworben hat.

Außerdem hab ich heute unsere USA-Planungen weiter voran getrieben. Die ersten vier Nächte in Chicago sind unterkunftsmäßig gesichert. Hab bei Couchsurfing gestern Abend einfach schon mal jemanden angeschrieben. Hab mir keine allzu großen Hoffnungen gemacht, weil es ja noch ne Weile hin ist. Aber heute Morgen hatte ich Post im Mailfach - und zwar eine positive Antwort =D Bin mal gespannt, bisher habe ich Couchsurfing nur von der anderen Seite, also quasi als Host erlebt.

Demnächst gibt es bei news.de übrigens ein interessantes Interview mit Steffi Jones zu lesen. Mehrmalige Deutsche Meisterin, DFB-Pokalsiegerin und ehemalige Fußball-Nationalspielerin. Heute leitet sie das Organisationskomitee für die Frauen-WM 2011 in Deutschland. Mehr dazu in Kürze :-) Am Wochenende könnt Ihr schon mal was über die Deutsche Meisterin im Skispringen lesen, Ulrike Gräßler, mit der hab ich nämlich auch gesprochen. Jetzt wo ich das so schreibe - die Frauen haben mich in dieser Woche nicht versetzt. Aber von meinen männlichen Gesprächspartnern war ich doch ganz schön enttäuscht...

Maerchen macht jetzt Marketing

on August 05, 2009

Schon vor längerer Zeit habe ich mich bei trnd.com angemeldet, damals auf Hinweis einer Kollegin, mich aber niemals wirklich dort umgesehen geschweige denn mitgemacht. Das ist hat sich jetzt geändert. Ich weiß nicht, wie ich drauf gekommen bin, aber ich mach jetzt Marketing...

Bei meinem ersten Projekt bin ich leider gescheitert. Das neue Schöfferhofer Eis-Kristall dürfen andere testen. Ich bin ins Mini-Projekt gerutscht, mache jetzt an Umfragen mit und befrage Leute, ob sie gern Bier trinken, was sie gern trinken und und und. Wenn Ihr Bock habt, könnt Ihr mir ja folgenden Fragebogen beantworten:



Hinterlasst mir Eure Antworten einfach per Kommentarfunktion oder schreibt mir ne Mail an maerchen82 (at) gmx de.

Richtig testen darf ich dafür bei bopki.com. Bin gleich bei meiner ersten Projektbewerbung angekommen worden - und heute kamen meine Unterlagen. Passend zum Beginn der neuen Fußballsaison. Ich teste nämlich den neuen Ariel-Fleckenentferner. Und was bietet sich da besser an, als verschwitzte und total verdreckte Sportklamotten. Bin mal gespannt, was das Zeug bringt.

Hab außerdem ne ganze Menge Pröbchen und Waschfibeln bekommen, die ich in den nächsten Tagen fleißig verteilen werde. Hat jemand Lust, das Zeug auch zu testen? Sagt mir Bescheid, ist genug für alle da...

Vampirisches Vergnügen

Vor ein paar Wochen hab ich bei einer Freundin den Film Twilight gesehen - ein Kleinstadtmädchen verliebt sich in einen Vampir. Am Anfang fand ich den Film etwas öde. Die Charaktere schienen mir nicht gut entwickelt, die Protagonisten fast qualvoll aufeinander gedrückt. Doch nachdem ich von meiner Freundin ein paar Infos über das Buch erhalten hab - denn Twilight ist nur die erste Verfilmung einer vierteiligen Buchreihe von Stephenie Meyer - und den Film noch zwei- oder dreimal geschaut habe, wurde mir einiges klarer. Kurzerhand habe ich mir die Bücher bestellt - in einer Sonderedition, Taschenbuchformat, für etwa 24 Euro bei Amazon. Heute sind die Bücher angekommen *freu* Da hab ich ja erst mal ne Menge zu Lesen. Rezensionen folgen, schließlich kenne ich die anderen drei Teile noch gar nicht...

Glück gehabt

Auf dem Heimweg bin ich heute mit dem Rad bei kirschgrün über die Ampel gesaust - war zu schnell, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. An der nächsten Ampel am Ende des Bahnübergangs bin ich dann aber brav wieder stehen geblieben - und habe prompt ein paar Meter weiter eine Polizeistreife stehen sehen, die da so stand, als warte sie auf jemanden. Bestimmt auf mich, hab ich nur gedacht. Schließlich kostet es bis zu 100 Euro, wenn man mit dem Rad über die Ampel huscht. Kurz bevor die Ampel auf grün ging, raste von hinten ein weiterer Radfahrer in hohem Tempo an mir vorbei - und bei rot über die Straße. Ich wartete brav, bis es grün wurde, dann radelte ich ihm hinterher. Die Polizeistreife hatte sich schon in Bewegung gesetzt - und wenige Meter vor mir hielt sie an, um den jungen Mann vom Fahrrad zu winken. Ich bin schweißgebadet an ihnen vorbeigeradelt, bloß nicht hinschauen...

Den ganzen Heimweg lang hab ich mich nicht getraut, mich umzuschauen. Bei jedem Auto, das mich überholte, war ich voller Überzeugung, das sind sie, jetzt halten sie dich auch an und dann musst du zahlen.

Aber die nächsten zehn Minuten tat sich nix und vollkommen außer Atem bin ich daheim angekommen. Puh - ab jetzt halte ich GANZ BESTIMMT an JEDER roten Ampel an... Zumindest bis zur nächsten Polizeistreife *lol*

Deutschland bald wieder im Fußballfieber?

Am Freitag beginnt die neue Saison in der Fußball-Bundesliga. Den ersten Knaller gab es gestern schon - beim Aufsteiger Mainz ist Trainer Jörn Andersen noch vor Saisonbeginn gefeuert worden. Außerdem fehlen bei den Rheinhessen zahlreiche Spieler verletzungsbedingt. Ob das mal gut geht?

Auch vor dem Hintergrund meiner Berufung ins Sportressort hab ich mich in den letzten Tagen intensiv in die Materie eingelesen und mich mit den 18 Teams beschäftigt. Mein Fazit, auch wenn ich es nicht wahrhaben will - ich glaube, die Bayern werden nächstes Jahr um diese Zeit ihren 21. Meistertitel besitzen. Was glaubt Ihr? Würde mich freuen, wenn Ihr an der Umfrage teilnehmt... Könnt mir gern auch Kommentare hinterlassen...


Verstärkung gesucht!

on August 04, 2009

Werbung in eigener Sache:



Hast Du Spaß am Fußball, kannst ein bissl mit dem runden Leder umgehen und suchst eine Möglichkeit, Dein Hobby auszuleben? Dann bist Du bei uns richtig! Wir suchen für unsere Frauenfußballmannschaft für die kommende Saison noch Verstärkung!

Gerade erst vor einem Jahr gegründet, haben wir - das sind die Mädels von TUB Leipzig - unsere erste Saison in der Kreisklasse recht gut überstanden und wollen künftig die Tabelle mit aufmischen. Damit das klappt, brauchen wir aber noch ein wenig Unterstützung.

Wenn Ihr über 18 seid, Grundkenntnisse im Fußball besitzt und Lust habt mitzumachen, dann meldet Euch bei uns (Mannschaftsleiterin Elke Kunze, Telefon: 0179-4823146). Wir trainieren jeweils montags (19 bis 20.30 Uhr) und mittwochs (18 bis 19.30 Uhr), vereinzelt auch freitags, in der Diezmannstraße (Straßenbahnlinie 1, Haltestelle Diezmannstraße).

Wir freuen uns auf Euch!
TUB Leipzig

Warum?

on August 01, 2009

Ich mag zu meiner Heimatstadt kein allzu gutes Verhältnis haben, aber was in dieser Woche in Eilenburg passiert ist, geht selbst mir unter die Haut. Ein neunjähriges Mädchen wurde vergewaltigt, getötet, und anschließend in einem Müllsack am Mühlgraben entsorgt. Vom Täter fehlt offiziell bisher jede Spur, seine Identität ist unbekannt und er läuft vor allem noch immer frei herum. Eilenburg hat es mal wieder bundesweit in die Schlagzeilen geschafft.

Da man heutzutage leider immer wieder von solchen Verbrechen in den Medien hört, ist man mittlerweile schon fast ein wenig abgestumpft. Ob Mitja oder Michelle, wenn man die Kinder nicht kannte, geraten ihre Schicksale schnell wieder in Vergessenheit, wenn der Medienhype erstmal vorbei ist. Wenn man aber in seiner eigenen Stadt vorm Rathaus steht und dort die vielen Blumen und Kerzen und Stofftiere sieht und das große Banner mit der Frage nach dem Warum - dann ist man plötzlich ganz nah dran, irgendwie involviert.

Ich kannte das kleine Mädchen nicht. Aber ich kenne Eilenburg und auch die Gegend, in der sie gewohnt hat. Natürlich ist Eilenburg ebenso ein wenig ein beschaulicher, friedlicher Ort wie das jede andere Kleinstadt wäre. Probleme gibt es überall. Wir hatten das Jahrhunderthochwasser, Arbeitslosigkeit steht bei vielen an der Tagesordnung und es gibt natürlich auch in Eilenburg Menschen, denen ich nicht allein im Dunkeln begegnen möchte. Und dennoch hatte ich in Eilenburg nie das Gefühl, vor etwas Schrecklichem Angst haben zu müssen. Und nun...

Als es in der Redaktion darum ging, jemanden nach Eilenburg zu schicken, um die Stimmung "einzufangen", mit Leuten zu reden, habe ich gesagt, dass ich das mache. Nicht aus Sensationslust oder weil ich sehen wollte, wie die Menschen leiden. Aber Eilenburg ist meine Heimatstadt, und irgendwie hätte ich jeden anderen Kollegen als Eindringling empfunden, der statt meiner gefahren wäre.

Am Ende war ich der Eindringling. Je mehr Leuten ich auf der Straße mein Mikro vor die Nase hielt und sie bat, mir etwas zu erzählen, desto schuldiger fühlte ich mich. Manchen standen die Tränen in den Augen, andere wiesen mich unfreundlich zurück. Wie ich an ihrer Stelle reagiert hätte? Ich weiß es nicht. Ich habe halt meine Arbeit gemacht. Vielleicht hat es aber manchen auch geholfen, darüber zu reden. Das Ganze ein Stück weit zu verarbeiten. Ich hoffe, dass es zumindeswt ein Beitrag war, das Schicksal des Mädchens nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.