Feindlich negatives Objekt Teil II

on March 27, 2009

1966 gelingt Hartmut Richter im zweiten Anlauf die Flucht aus der DDR. Als 18-Jähriger schwimmt er durch den Teltowkanal nach Westberlin. Als er seine Schwester im Auto über die Grenze schmuggeln will, wird er erwischt und zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt.

Seine Geschichte lest Ihr ab heute bei news.de.

Was sonst noch los war? Große Studienabschlussparty für Jan, unter anderem mit den Lipstix. Fußballspiel gegen den Tabellenführer wie immer knapp 0:1 verloren, Karaokeabend mit Anja im Kakadu - diesmal ohne nervigen Kubaner - und tolles kostenloses Konzert in der Moritzbastei mit The Virgins.

Fragt Ihr Euch immer noch, warum ich im Moment so selten blogge?

99 Jahre lang feierten sie am falschen Tag

on March 21, 2009

Die ältesten Zwillinge der Welt leben in Neuseeland und sind gestern 100 Jahre alt geworden. Warum Beryl Baguley and Matilda Hanlon bisher immer am falschen Tag gefeiert haben und was die beiden Schwestern am meisten bereuen, verraten Sie in ihrem Geburtstagsvideo.

Wie man in den USA möglichst billig reisen kann

Damit ich die Tipps, die ich grad auf dem Travel Blog "World Slow In Motion" gefunden habe, bis zum Herbst nicht vergesse - und weil es sicher noch etliche unter Euch gibt, die auch mal Urlaub in den USA machen wollen - hier die wichtigsten Infos zusammengetragen. So reist man mit möglichst geringem finanziellen Aufwand durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten:

Unterkunft

Als ersten Tipp führen die Blogger die Community Couchsurfing an. Habe dort bisher nur wenig Erfahrungen gemacht, bin aber schon angemeldet und habe meine Fühler ausgestreckt. Aufmerksam geworden darauf bin ich durch eine Reportage bei Vox.

Das Prinzip Couchsurfing funktioniert recht einfach. Man registriert sich und gibt an, ob man eine Couch - also einen Schlafplatz - sucht oder anderen zum Übernachten anbieten kann. Natürlich kann man auch einfach Leute kennenlernen, die grad in der Stadt unterwegs sind, ihnen die Sehenswürdigkeiten zeigen, was Trinken gehen und und und. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Name, Adresse, Telefonnummer und Anschrift gibt man nur den Menschen preis, die bei einem übernachten wollen. Das Ganze ist natürlich kostenlos und funktioniert auf dem Prinzip geben und nehmen. Wer bei anderen Menschen unterschlüpfen möchte, sollte nach Möglichkeit anderen Couchsurfern ein Dach überm Kopf zur Verfügung stellen.

Unterwegs von A nach B

Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in den USA das Prinzip der Mitfahrgelegenheiten. Auf dieser Seite sollte man sich eine Woche vorher die entsprechende Stadt raussuchen, von der aus man starten möchte. Dann klickt man in der Rubrik Community auf rideshare und landet auf einer Seite mit Suchanzeigen. Wie auf deutschen Seiten auch gibt man entweder selbst eine Anzeige auf oder tritt mit jemanden in Kontakt, der Fahrer/Mitfahrer sucht. Als Bezahlung wird im Normalfall die Tankrechnung geteilt.

Die Blogger von "World Slow In Motion" hatten eigenen Angaben zufolge großen Erfolg im Südwesten, haben aber im Süden nicht immer eine MFG gefunden.

Außerdem gibt es diverse Busunternehmen, die in den einzelnen Teilen der USA operieren. Greyhound soll ziemlich "depressiv" machen und nicht gerade billig sein. Sonderangebote gibt es aber. Wer mehr als drei Tage im Voraus bucht, bekommt ein zweites Ticket für Mitreisende für die Hälfte.

Eher empfehlenswert sind wohlMegabus, die allerdings vorrangig im Nordosten fahren, und Chinabus, die von Chinatown zu Chinatown fahren, aber ebenfalls vorrangig im Nordosten.

Zugfahren in den USA ist verhältnismäßig teuer. Aber auch bei Amtrak gibt es Sonderangebote.

Essen und Trinken

Leitungswasser hat gute Qualität und ist daher eine bilige Alternative zum Supermarktwasser. Auch in den meisten Restaurants gibt es Leitungswasser umsonst auf dem Tisch. Und natürlich kennt man auch in den Staaten Happy Hours und All You Can Eat (sind ja nicht umsonst englische Wörter).

Ansonsten hat man wohl die Möglichkeit, zum Beispiel auf Straßenfesten und anderen Events kostenlos Essen abstauben zu können, sogenannte Giveaways. Auch Supermärkte bieten öfter kostenlose Proben an, die sich der Masse entsprechend wohl zu einer kompletten Mahlzeit addieren können.

Spaß

Es gibt in jeder größeren Stadt ein reinchhaltiges Angebot an musikalischen Events, wo kein Eintritt zu zahlen ist. Auch Museen verlangen normalerweise keinen Eintritt, freuen sich aber über kleine Spenden.

Internet

In den öffentlichen Bibliotheken kann man oft kostenlos im Internet surfen, wenn man nicht gleich den ganzen Tag die Computer besetzt. In vielen Cafes und Bars gibt es außerdem kostenlose Hotspots für W-Lan (muss ich wohl noch drum kümmern). Eine Übersicht über die Zugangsplätze erhält man, wenn man bei Google nach "free wifi hotspots" sucht.

So, mal sehen, welche der Tipps mir und Mary im Herbst helfen, unsere Portemonnaies ein wenig zu entlasten. Ich werd's Euch wissen lassen =D

Wohin soll die Reise gehen?

Der Lonely Planet sucht die besten Blogs, die sich mit dem Thema Reisen beschäftigen. In 14 verschiedenen Kategorien könnt Ihr heute noch bis 20 Uhr USA Pacific Time (San Francisco) Eure Stimme für die 2009 Travel Blogger Awards abgeben. Zur Wahl stehen auch ein paar deutsche Seiten, wie der Blog Spotted by Locals - Erlebe Berlin wie ein Einheimischer.

Triplip ist in der Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Blog" nominiert. Diese Community ist eine Anlaufstelle für Backpacker und Globetrotter, die ihre Reiseerlebnisse, Fotos, Tipps oder Warnungen mit anderen teilen wollen.

Beim Stöbern durch die diversen Blogs lernt man also nicht nur eine Menge dazu, man findet unter anderem auch tolle Reisebilder wie dieses hier:



Also, worauf wartet Ihr noch: Gebt Eure Stimme ab :-)

Weg mit der Mauer!

Heute ist endlich unser Special zum Thema 20 Jahre Mauerfall online gegangen. Ab jetzt erscheinen dort regelmäßig Artikel, die sich mit der deutsch-deutschen Geschichte vor, während und nach der Wiedervereinigung befassen.

Ich habe mich zuerst mit der Thematik der politischen Häftlinge in der DDR auseinander gesetzt. 300.000 gab es davon offiziellen Zahlen zufolge. Die Stasi nannte diese Menschen gemäß ihrem Jargon: "Feindlich negatives Objekt". Da ich mich schon während meines Studiums ausgiebig mit diesem Thema befasst habe, war die Suche nach Zeitzeugen nicht schwer. Edda Schönherz hat sich bereit erklärt, mir die schon 2004 gemachten Aufzeichnungen erneut zur Verfügung zu stellen. Was der ehemaligen Journalistin und Moderatorin des DDR-Fernsehen widerfahren ist, könnt Ihr hier nachlesen.

Auch Hartmut Richter, der beim "Menschenschmuggel" erwischt wurde (er wollte seine Schester im Kofferraum über die Grenze bringen), hat mit mir gesprochen. Dieser Text wird voraussichtlich Ende März online sein.

Außerdem gibt es noch einen Videokommentar bei YouTube...

Hauptstadtabenteuer

on March 18, 2009

Die vergangene Woche war irgendwie viel zu kurz - ich nur unterwegs, kaum daheim, und irgendwie blieb mal wieder alles auf der Strecke. Zumindest habe ich es aber schon mal geschafft, die Fotos von unserer "Reise" nach Berlin und Potsdam auf meinen Rechner zu laden. Bearbeitung folgt evt am Wochenende (über Langeweile kann ich im Moment nun wirklich nicht klagen) und dann zeig ich Euch ein paar schöne Schnappschüsse mit riesigen Bären und so. Meiner Mom hat ihr Geburtstag übrigens gefallen und sie hat viele neue Freunde gefunden *grins*





Und ich? Wurde zum Arbeitsdienst abgestellt *lol*

Verknotet

Lost

Ich glaub mich tritt ein Pferd...

Die neueste (oder eigentlich ja nicht wirklich) Aussage des Papstes zum Thema Aids: Kondome sind keine Lösung. Ihr fragt Euch, was denn? Ganz einfach: NO SEX! Genau. Nur wer sein Leben lang enthaltsam lebt, leistet seinen Beitrag, um die Krankheit einzudämmen...

Kampf der Kaffeefahrten-Mafia

on March 17, 2009

Täglich landen Angebote von Unternehmen im Briefkasten, die mit luxuriösen Hotelauftenthalten oder mehrstelligen Bargeldgewinnen locken. Doch in den meisten Fällen dienen diese Aktionen lediglich dazu, auf Kundenfang zu gehen.

Mal ist es eine Reise, mal ein Sachpreis, mal ein Bargeldgewinn. «Doch in den Briefen, die immer häufiger die Briefkästen verstopfen, wird gelogen, dass sich die Balken biegen», warnen Verbraucherschützer. Denn die versprochenen Gewinne gibt es nicht. Vielmehr werden Menschen, die auf solche Schwindelbriefe hereinfallen, dazu genötigt, horrende Verwaltungsgebühren, Anreisekosten zum Hotel oder Billigprodukte auf einer Kaffeefahrt zu bezahlen.

Werbung in eigener Sache, den kompletten Artikel findet ihr hier...

Einen verschlafenen Guten Morgen

on March 15, 2009

Seit einer halben Stunde sitze ich brav in der Redaktion und versuche, meiner Aufgabe als Frühdients gerecht zu werden. Aber irgendwie läuft mal wieder nix... Hätt ich eigentlich auch weiter schlafen können *gähn* War ne lange Woche und gestern ne kurze Nacht... Habe übers Wochenende erste Erfahrungen mit Couchsurfing gesammelt und bin zumindest schon mal als Host von den positiven Seiten dieses Konzeptes überzeugt worden. Mehr dazu vermutlich heute Nachmittag, wenn ich wieder daheim bin.

Bis dahin könnt Ihr gern mal mitdiskutieren, wo denn in Fällen wie dem Amoklauf von Winnenden die Grenzen der Berichterstattung von Journalisten liegen (sollten).

Eine Bluttat jagt die nächste

on March 12, 2009

Heute überschlagen sich mal wieder die Ereignisse - leider im äußerst negativen Sinn. Während wir heute Morgen noch darüber sinnierten, wie wir den Amoklauf in den USA thematisieren, welche Hintergrundstücke sich anbieten, und wie wir mit dem Mordfall Michelle umgehen und der Tatsache, dass diverse Zeitungen den MUTMAßLICHEN jugendlichen Mörder mit kompletten Namen, Foto und im Prinzip seinem Lebenslauf abdruckten - da lief heute kurz nach 10 Uhr morgens eine Eilmeldung ein: Amoklauf an einer deutschen Schule. Seitdem gibt es eigentlich kein anderes Thema mehr. Die Zahl der Opfer in Winnenden (bei Stuttgart) stieg quasi stündlich, Meldungen über den Täter und sein Schicksal widersprachen sich lange Zeit und überhaupt waren die Hintergründe der Tat lange unklar (sind sie irgendwie immer noch).

Aber wir haben mal versucht, das Thema von verschiedenen Sichtweisen zu beleuchten - aber wenn man sich den ganzen Tag mit so einem Thema befasst, können einem schon die Tränen kommen. Ob Täterprofil, Fotos vom Tatort oder eine Chronologie der schlimmesten "school shootings" der vergangenen Jahre... Ich wünsche nicht mal meinen ärgsten Feinden, dass sie jemals in so eine Situation geraten.

Ob es auch an deutschen Schulen bald Zustände gibt wie in den USA? Dort war ich immerhin vor mehr als zehn Jahren - und besuchte just zu jenem Zeitpunkt eine High School, als der Amoklauf von Columbine in Littleton (Colorado) etliche Schüler und Lehrer das Leben kostete. Auch an unserer Schule war in den darauffolgenden Wochen das totale Chaos angesagt und Panik an jeder Ecke. Brauchte man bis dahin immerhin schon eine schriftliche Erlaubnis, um während der Schulstunde aufs Klo zu gehen (bathroom pass), standen wenige Tage später Metalldetektoren an den Eingangstüren. Es bildeten sich meterlange Schlangen. Man brauchte manchmal bis zu einer halben Stunde, um ins Schulgebäude zu gelangen. Ohne Sicherheitskontrolle kam reiner rein. Wer kein Schüler war, hatte sowieso schlechte Karten. Rucksäcke wurden durchsucht, alles, was als Waffe ausgelegt werden könnte, einkassiert. Eine Zeit lang waren sogar Rucksäcke verboten - man durfte seine Habseligkeiten nur in durchsichtigen Plastetüten mit sich herum tragen. Und nein - ich habe ds in keiner TV-Soap oder Krimiserie gesehen, sondern am eigenen Leib erfahren... Brauchen wir solche Maßnahmen auch in Deutschland, um unsere Schüler/Kinder vor solchen Anschlägen zu bewahren?

Eure Meinung zählt

Die find ich ja toll

on March 11, 2009

Habe gerade über Twitter eine neue Seite mit Horoskopen entdeckt. Aber nicht einfach nur mit lieblosen Sprüchen, sondern einer "Star-Astrologin", die vor laufender Kamera sagt, wie die Sterne stehen. Und im Monat März sieht es für mich offenbar gar nicht mal so schlecht aus...

Ich bin wieder hier...

on March 09, 2009

Nach drei Tagen Hauptstadt bin ich wieder in die Heimat zurückgekehrt. Ein ausführlicher Bericht mit Fotos folgt in den kommenden Tagen. Hier schon mal eine kleine Zusammenfassung...

+ Hotel war super, lecker Frühstück und Tapas gratis zur Begrüßung

+ Potsdam ist ne schöne Stadt und hat wesentlich mehr zu bieten als Schloss Sanssouci

+ haben die Gunst der Stunde genutzt und sind kostenlos in den Berliner Dom gekommen

+ Franky, Mom und ich sind noch am Leben *haha*

- Wetter war einfach nur nervig: nasskaltgrau

- habe süße Australier von der Sightseeingtour aus den Augen verloren --> Brisbane, bitte melde Dich

- Mom's Strichliste war nervig (nur weil sie Geburtstag hatte darf sie wohl alles???)

- zweiter Versuch innerhalb weniger Monate, die Kuppel im Reichstag zu besteigen, ist gescheitert --> hat genau am Samstag zu gemacht, weil ein Audio Guide installiert werden soll --> Erinnerungen an das Schneeschloss in Kemi geweckt

Lieber spät als nie

on March 05, 2009

Habe nach fast einem Jahr endlich mal meine (und einen Teil von Marys) Fotos von unserem genialen Finnlandurlaub ins Netz gestellt. Wer dem Link folgt, kann sie anschauen =D Viel Spaß dabei!

Eine Tomate aus dem Obstregal

Da ich zurzeit auf Süßigkeiten verzichten muss, hab ich mir überlegt, mich stattdessen auf Fruchtzucker als Alternative zu stürzen - und ab jetzt mal zu schauen, was es so alles Leckeres im Obstregal gibt. Letzte Woche gab es ja schon Ananas und Pomelo, jetzt wollte ich mich mal an etwas exotischeren Früchten versuchen. Da kam mir der Sonderstand bei Galeria Kaufhof gerade recht. Habe mir zwei Feigen für jeweils 75 Cent gekauft und eine Tamarillo für 1,49 Euro (oder so in etwa).



Feigen hatte ich vor ein paar Monaten schon mal bei einem Freund probiert und meinte mich erinnern zu können, dass ich sie ganz lecker fand. Außerdem kenne ich Feigen gedünstet mit Schinken und es gab sie als klebrig-süße Nachspeise in der Türkei mit Honig, Schlagsahne und Nüssen gefüllt. Ein Hochgenuss!

Sehen zwar in "Rohform" ein bissl komisch aus - von außen grün mit silber-grauem Schimmer, als würden sie schimmeln, und von innen mit so komischen Fruchtkernen drin - aber sie schmecken leicht süßlich und sind verdammt lecker.



Laut Wikipedia bestehen Feigen übrigens zu 80 Prozent aus Wasser und enthalten außerdem besonders viel Kalzium, Phosphor, Eisen und Vitamin B1. Hauptanbaugebiet ist die Türkei. Hier gibt es ein ganz lecker klingendes Rezept für kandierte Feigen, dass ich nach hoffentlich erfolgreicher Beendigung meiner Fastenzeit mit Sicherheit mal ausprobieren werde. Wenn Ihr ein anderes kennt oder dieses schon mal ausprobiert habt, lasst es mich wissen!



Was die Tamarillos angeht, so hab ich einfach spontan zugegriffen. Die Dame an der Kasse meinte, sie schmeckt süßsäuerlich, ein bissl nach Tomate. Man solle sie aufschneiden und könne das Innere dann roh essen, entweder mit Salz oder mit Zucker bestreut.



Was den Tomatengeschmack angeht, so hatte die Frau Recht. Tamarillos schmecken tomatig, aber eben mit einer Spur Fruchtsüße. Anders lässt sich der Geschmack wirklich schwer beschreiben. Was das "Streugut" angeht, so fand ich komischerweise die Variante mit dem Salz besser. Passte besser zur säuerlichen Note - der Zucker hat sich damit irgendwie nicht vertragen. Würde mir die Dinger auf jeden Fall mal wieder holen.

Übrigens sind Tamarillos auch als Baumtomaten bekannt - welch Wunder... Die Pflanze ist offenbar lange Zeit nur noch im "künstlichen Anbau", also als kultivierte Pflanze, erhältlich gewesen - und kommt als solche heute meistens aus Neuseeland. In den 1960er Jahren wurden aber wildwachsende Populationen in Bolivien und Argentinien gefunden, wo die Tamarillobäume ursprünglich herkommen. Auch diese Früchte enthalten viel Wasser und sind reich an an den Vitaminen A, B6, C und E.

Morgen gibt es übrigens Papaya, und zwar nicht aus der Dose oder so. Mal schauen, ob die schmeckt - und ob sie überhaupt reif ist...

Anmerkung

on March 03, 2009



Ich sollte aufhören, den Schokoblog von ZOMG Candy zu abonnieren. Bei solchen Bildern wird man doch schwach #Selbstquälerei

Ich habe gesündigt ;-(

Gestern beim Konzert, da ist es passiert. Hatte morgens nur ein Brötchen gegessen, dann ging's ab nach Breitingen. Lange Autofahrt, zwei Stunden Probe oder so - ich war total ausgehungert. Gott sei Dank sollte es im Gemeindehaus was zu essen geben. Gab es dann auch - nämlich Kaffee und Kuchen.

Hungrig wie ich war, griff ich zu – bis mir nach dem zweiten Stückchen einfiel, dass ich mich doch gerade auf einer Mission befinde. ARG!!! Einmal nicht aufgepasst, und dann sowas. Ich bin nicht vorm Fernseher schwach geworden, habe nicht beim am Rechner arbeiten und noch nicht mal vor lauter Frust zu Schokolade, Chips oder Eis gegriffen. Nein, es hat mich mitten im Alltag gewischt, eiskalt. Ich war abgelenkt ;-(

Schuldbewusst hab ich die Gabel wieder beiseite gelegt – und stattdessen ein Stückchen Banane von Susi geschnorrt. Nächstes Mal bin ich vorbereitet. Warum hab ich nicht selbst dran gedacht, mir ne Schnitte zu schmieren oder einen Apfel einzupacken? Organisation ungenügend würd ich sagen. Durchgefallen. Naja... probier ich es weiter, beim nächsten Mal wird es nicht so leicht, mich zu übertölpeln.

Übrigens hat sich das Problem meiner nicht vorhandenen Geburtstagstorte geklärt. Anstatt in wenigen Wochen zu jammern, dass ich mir an meinem eigenen Jahrestag keinen Kuchen schenken lassen darf, werde ich mich selbst beschenken – mit einer Hot Chocolate Massage. Solange ich den Finger nicht in die klebrige Masse stecke, wird das ja wohl keine Sünde sein *grins*

Ansonsten hoffe ich, innerhalb der nächsten sieben (oder jetzt nur noch sechseinhalb) Wochen Strategien zu entwickeln, die ich auch langfristig beibehalten kann, um meine Sucht nach Süßem unter Kontrolle zu kriegen. Klar werde ich nicht mein ganzes Leben lang auf Süßkram verzichten, aber vielleicht kann ich zumindest das Langeweile-Nebenbei-Futtern auf Dauer unterbinden. Wär doch toll...