Five steps to ruin a perfect day at Niagara Falls

on September 13, 2009

1. Cross the border to Canada realizing you forgot your travel passport.

2. Make the Canadians send you back to the US telling them you weren't allowed to enter.

3. Get in trouble trying to re-enter the US without a valid ID.

4. Pay 120 US-Dollars (approx. 90 Euros) for a taxi going back to Buffalo and grab your travel passport because the next bus doesn't run for the next 1.5 hours.

5. Have your taxi driver say "I'm totally lost" because there's a huge Puerto Rican festival going on so all the streets AND the highways are closed and of course there is no detour to take you around all this crazy events.

Oh - almost forgot number 6: Get in a fight with your best friend over all this crap because you both are really pissed off...

Well - other than that our trip to Niagara Falls has been AWESOME. Plus after a 3 hour detour back to Buffalo I finally did get permission to enter Canada and we had a great day there as well. Pictures and more details will follow soon.

Regarding our trip (as I haven't been posting as much as I had thought I would) - we're still having a great time here. Driving a huge Ford Focus (automatic) on US Highways was a great experience. If only Simone (that's what called our GPS) hadn't been letting us down all the time shutting off at the most important moments...

Couchsurfing as well has been nothing but good so far. We've met lots of interesting people, have been treated with nothing but kindness and even got some gifts from our hosts along the way. Thanks to all of you who have hosted us so far. You guys were AWESOME!!!!!!

Off to New York City tomorrow spending half the day on a bus ;-/ Will keep you updated.

Die Anmache des Tages

on September 02, 2009

Letzte Nacht waren wir in der Green Mill, einem angesagten Jazz-Club mit Live-Musik jeden Abend. Der Pub wird sowohl vom Lonely Planet empfohlen und unser Couchsurfing Host Praveen schwärmte ebenfalls davon. Also sind wir letzte Nacht - nachdem wir von unseren Hosts mit total lecker indischem Essen verzaubert worden sind - noch gen Norden gefahren, um uns die Green Mill anzuschauen.

Der Pub ist direkt an der Red Line, Haltestelle Lawrence. Dauert ein bissl, um dorthin zu kommen (rund 20 Minuten von der Haltestelle Chicago aus), aber es lohnt sich. Nettes, uriges Ambiente, tolle Stimmung und gute Musik. Woran wir uns aber wohl meisten erinnern werden, ist der schleimig-schmierige Typ vom Nachbartisch. Erst hat er die Bedienung angepflaumt, zwischendurch starrte er schon permanent zu uns rüber (muss so um die 40/50 gewesen sein?). Plötzlich stand er auf und - ich hatte es schon befürchtet - kam an unseren Tisch.

Und dann der Brüller. Der Typ setzt sich neben mich, säuselt irgendwas vonwegen er würde uns gern ein paar Drinks kaufen, und dann sagt der doch glatt: "Ich habe heute meinen Bruder dabei. Er hat Down Syndrom, ist aber ein ganz Netter. Kommt Ihr mit rüber und redet ein bisschen mit ihm?"

Ich mag Paris nicht

on September 01, 2009

Der Beginn unseres Urlaubs war leider etwas stressiger als geplant. Wie bitte schlägt man sich nachts zwölf Stunden in Paris um die Ohren, wenn man noch etwas Gepäck dabei hat? Leider war der lange Zwischenaufenthalt nicht zu vermeiden.

Sind daher erst mal vom Flughafen aus in die City gefahren, um was Leckeres zu essen. Haben dann auch tatsächlich ein kleines Restaurant gefunden, wo es ein Drei-Gänge-"Menü" für 13 Euro gab. Vorspeise, Hauptmahlzeit und Nachtisch. Das Essen war okay - von Muscheln und Zwiebelsuppe über lapprige Pommes mit Steak und leckerer Pilzsauce sowie dillverseuchte Pasta mit Lachs und eine fantastische Creme Caramel sowie eine kleine Käse"platte" haben wir etwas fast ganz nach unserem Geschmack gefunden.

Der Service aber war UAS. Der Kellner hat uns nichtmal angeschaut, obwohl wir uns sogar mit französisch bemüht haben. Auf meine Ketchupflasche musste ich ne Viertelstunde warten, nochmal nachfragen und bis dahin waren die Pommes natürlich durch. Umso lustiger war das überschwengliche "Bonsoir" und "Merci beaucoup" beim Verlassen des Restaurants. Also unter Gastfreundlichkeit versteh ich etwas anderes.

Dass ich für Paris trotz meines nunmehr dritten Besuchs einfach nicht übrig hab, hat sich mir spätestens nachts noch einmal bestätigt. Es gab auf diesem ganzen riesigen FLughafen keinen vernünftigen Platz zum Schlafen. Die Sitze waren alle schön durch Lehnen abgeteilt, dass man es sich darauf nicht gemütlich machen konnte. Andere Aufenthaltsräume gab es nicht. Und so haben wir uns rund 30 anderen Menschen angeschlossen, in irgendeiner Ecke des FLughafens auf dem harten Steinboden unsere Schlafsäcke ausgerollt und trotz der nervigen Putzkolonne, die mit ihren Maschinen pausenlos an unseren Ohren vorbei sauste, versucht, wengstens etwas Schlaf abzubekommen. Das Ergebnis am nächsten Morgen sah dann in etwa so aus:


Aber immerhin, wer kann schon behaupten, Charles-de-Gaulle mal für eine Nacht fast komplett für sich allein zu haben. So ein total leergefegter Flughafen, das hat doch was...