Don't pay it back - pay it forward!

on July 23, 2009

Mich hat lange kein Film mehr zum Weinen gebracht, aber heute Abend war es mal wieder soweit. In "Pay it forward" - Das Glücksprinzip - versucht ein kleiner Junge die Welt zu verändern. Dabei geht es eigentlich nur um eine gute Note.

Mit Trevor (gespielt von Haley Joel Osment, bekannt aus The Sixth Sense) hat es das Leben bisher nicht gut gemeint. Seine Mutter (Helen Hunt) ist Alkoholikerin, seine Großmutter auch, sein Vater (Jon Bon Jovi) ebenso, und ein Schläger obendrein - aber zumindest grad nicht daheim.

Zu Beginn der siebten Klasse bekommt Trevor einen neuen Lehrer, Mr. Simonet (Kevin Spacey). Dieser stellt die Kinder vor eine Herausforderung. Sie sollen sich ein Projekt ausdenken, mit dem sie die Welt verändern könnten. Trevors Idee ist einfach, und doch scheinbar utopisch: Er plant ein Schneeballsystem guter Taten. Drei Menschen will er etwas Gutes tun. Doch anstatt sich zu revanchieren, sollen diese Menschen dafür anderen einen Gefallen tun. Fremden. Schon nach kurzer Zeit, so Trevors Hoffnung, könnte die Welt perfekt werden.

Schon bald bringt der Elfjährige einen obdachlosen Junkie mit nach Hause, gewährt ihm ein Dach überm Kopf und lässt ihn duschen. Auch seiner Mutter und Mr. Simonet möchte Trevor helfen. Doch was er auch tut, der Glaube an das Gute im Menschen scheint vergebens. Trevor ist enttäuscht, fühlt sich verraten. Er ist gescheitert.

Aber - ohne dass ich an dieser Stelle zu viel verraten möchte - natürlich ahnt der Junge nicht, was hinter seinem Rücken alles passiert. Das Glücksprinzip zieht Kreise. Bald wird auch ein Reporter auf die Geschichte aufmerksam und versucht, den Urheber dieses Schneeballsystems ausfindig zu machen.

Was dann geschieht, ist mehr als unvorhersehbar. Unglaublich obendrein - und berüht einen ganz tief im Herzen.

Der Film "Pay it forward" ist aus dem Jahr 2000. Das Drama von Mimi Leder basiert auf einem Roman von Catherine Ryan Hyde. Die Autorin hat laut Wikipedia sogar eine Stiftung gegründet, um die Idee aus ihrer Geschichte in der Realität umzusetzen.

1 Kommentare:

Jenny said...

Ich stimme vollkommen damit ueberein - habe schon lang nicht mehr so viel geschnieft wie bei diesem FIlm. Wunderbar. Schon diese simple Idee hat mich ser inspiriert. Ich freu mich dass er dir gefallen hat.