Das war mein 2009

on December 31, 2009

Schon seit Wochen nehme ich mir vor, einen persönlichen Jahresrückblick zu verfassen mit den Höhen und Tiefen, den schönen und den traurigen Momenten und jenen, die ich mit Sicherheit nie vergessen werde. Ursprünglich hatte ein ABC à la Anja geplant, aber dann bei ihr und auch bei ritmann ein Stöckchen gefunden, das mir das Ganze aus Zeitmangel ein wenig erleichtert... 

Vorherrschendes Gefühl für 2009?
Bin froh, dass es vorbei ist. In vielerlei Hinsicht kann es nur besser werden.

2009 zum ersten Mal getan?
Tequila getrunken, auf nem Festival gewesen, aktive Couchsurferin gewesen und eine Gay-Party besucht.

Zugenommen oder abgenommen?
Es schwankt mal in die eine und mal in die andere Richtung...

Stadt des Jahres?
New York City - tät ich dort leben, ich würd meine Tage zur Hälfte auf dem Broadway und die andere im Central Park verbringen...

Haare länger oder kürzer?
Seit Oktober so kurz wie seit zehn Jahren nicht mehr - AND I LOVE IT!!!

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Ein bisssl kurzsichtiger bin ich laut Optiker geworden :-(

Mehr ausgegeben oder weniger?
Dank Finanzamt, einem der besten Urlaube meines Lebens und so mancher Havarie mehr als geplant.

Verliebt?
Ich glaub ich weiß schon gar nicht mehr, was das ist...

Getränk des Jahres?
Tequila

Essen des Jahres?
Mexikanische Süßigkeiten namens "Tamarinde" - ne eigenartige Frucht mit Chili gemischt, total lecker!

Die schönste Zeit verbracht mit?
Der Mary und meinen Hosties in den USA =D

Die meiste Zeit verbracht mit?
Mir selbst? Meinen Arbeitskollegen?

Song des Jahres?
Simple Plan - No Love.

Buch des Jahres?
Die Twilight-Saga von Stephenie Meyer.

Film des Jahres?
Von denen die ich gesehen habe: Er steht einfach nicht auf Dich.

Konzert des Jahres?
Adoro in Leipzig und Simple Plan in Berlin.

TV-Serie des Jahres?
Nach wie vor McLeoud's Daughters.

Erkenntnis des Jahres?
Ich glaub die such ich noch...

Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können?
Mit Sicherheit auf das eine oder andere Date... auf die erneute Nachzahlung ans Finanzamt und die kaputte Waschmaschine.

Nachbar des Jahres?
Familie Günther :-)

Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Zum Friseur zu gehen ;-)

Schlimmstes Ereignis?
Der plötzliche und völlig sinnlose Tod eines geliebten Kollegen :-(

Schönstes Ereignis?
Die Hochzeit von Eric und Shay - und ich durfte dabei sein!

2009 war mit einem Wort?
Eine emotionale Achterbahn mit mehr Tal- als Bergfahrten.

Der Ausblick

Gute Vorsätze für 2010?
Dinge nicht immer so ernst zu nehmen, öfter mal die Seele baumeln zu lassen und auch in der fußballfreien Zeit ein bissl mehr für Bewegung zu sorgen.

Was ist für 2010 geplant?
Hoffentlich eine tolle Urlaubsreise, aber das muss ich mal noch mit meinem Finanzberater besprechen ;-/ Auf jeden Fall stehen wieder ein paar Hochzeiten an, mein Geburtstag wird irgendwo gefeiert nur nicht daheim, ich möchte ein paar Freunde besuchen, die kreuz und quer verstreut sind und die ich lange nicht gesehen habe...

Was soll sich ändern?
Das Chaos in meinem Kopf könnte ruhig ein bissl weniger werden.

Was darf ruhig so bleiben?
Der feste Arbeitsplatz und dass Freunde und Familie gesund und munter bleiben!


Ihr könnt das Stöckchen gerne aufnehmen und selber die Fragen beantworten. Enjoy it!

Weihnachtsstimmung

on December 07, 2009

Nächstes Wochenende geben die Little Lights von LE wieder ihre traditionellen Weihnachtskonzerte in der Mockauer Kirche. Zu hören sind bekannte Lieder aus unserem Repertoire, aber auch einige neue Sachen. Passend zur Weihnachtszeit gibt es unter anderem dieses wunderschöne Lied zu hören...



Wer Lust auf weihnachtliche Gospelmusik in Leipzig hat... Samstag/Sonntag, 12./13. Dezember, jeweils ab 18 Uhr in der Stephanuskirche in Mockau, Kieler Straße... Wir freuen uns auf Euch!

Hab ich mich eigentlich schon mal vorgestellt?

on November 29, 2009



Gestatten? Mara... vollständiger Name Dolichotis patagonum... aber ich höre auch auf Großer Pampashase... Ich gehöre zur Familie der Meerschweinchen und verbringe meine Zeit am liebsten in den großen Grasebenen der Pampas in Argentinien. Nur für den Fall, ihr wusstet das noch nicht =D

Ganz schön aus der Übung

on November 27, 2009

Das letzte Mal, dass ich Liegestütze gemacht hab, ist mindestens acht Jahre her. Damals hab ich 25 Stück in einer Minute oder so geschafft und mir eine von seeeehr wenigen Einsen im Sportunterricht geholt. Diese Zeiten sind lang vorbei, wie ich dieser Tage feststellen musste.

Wenn man so ein paar Tage frei hat und sich mal um nichts kümmern muss, sondern quasi in den Tag hineinleben kann, kommt man auf die aberwitzigsten Ideen. Zum Beispiel, mal wieder einen kleinen Trainingsplan zu erarbeiten, um die mickrigen noch vorhandenen Muskeln ein wenig aufzupeppen. Komisch. Hatte nicht in Erinnerung, dass Liegestütze und Situps so anstrengend sein können *uff*

Aber es tut Not - wenn ich sehe, was mir allein gestern beim ersten jährlichen Besuch auf dem Weihnachstmarkt so alles zwischen die Zähne gekommen ist *hihi* Fitnessstudio wär ja irgendwie schon die angenehmere Alternative, aber das krieg ich in meinem ohnehin schon straffen Zeitplan irgendwie nicht mehr unter *seufz*

Weltmeisterlich waschen

on November 23, 2009

Sie ist da =D Meine neue Waschmaschine *freu* Nach fast zwei Monaten, in denen ich mich wie früher bei Muttern oder auch mal bei Freunden einnisten musste, um meine dreckige Wäsche zu waschen, kann ich nun endlich wieder selber meinen hausfraulichen Pflichten nachkommen *heehee*

Der Installateur war sogar so freundlich und hat mir den ersten FC-Bayern-Aufkleber gleich selbst abgeknaubelt, nachdem ich fragte, wie ein sächsischer Media Markt dazu kommt, eine Waschmaschine in FC-Bayern-Edition zu verkaufen. Mit dem zweiten Aufkleber muss ich mir was einfallen lassen, der lässt sich wesentlich schwerer abpulen. Wahrscheinlich such ich mir einfach was anders und überkleb's.

Jetzt muss ich aber erst mal in die Küche - und anfangen, meinen seit Wochen angehäuften Berg Wäsche nach und nach zu verkleinern. Eins muss ich ja über meine WM14E34FCB schon sagen - die wäscht im Vergleich zu meiner alten No-Name-Maschine so leise, das ich vorhin schon zweimal nachschauen war, ob sie denn überhaupt schon an ist *lol*


Twilight geht in die nächste Runde



Heute hab ich zum ersten Mal im Leben mehr als drei Stunden in Folge im Kino verbracht. Warum? Heute lief im Leipziger Cinestar ein Double-Feature: Twilight und New Moon - Vampirsaga im Doppelpack *juchu* Da konnt ich nicht widerstehen. Nachdem ich ja durch meinen USA-Jetlag die komplette Reihe innerhalb weniger Tage durchgelesen hatte, musste ich mir den neuen Film unbedingt ansehen.

Vom ersten Teil war ich anfangs ja nicht so begeistert und deshalb gespannt, ob das zweite Buch besser umgesetzt worden ist. Um es vorweg zu nehmen: Regisseurin Catherine Hardwicke musste die Regie nach dem ersten Teil abgeben. Man konnte sich mit ihr wohl nicht über eine Fortsetzung einigen. Ihr Nachfolger heißt Chris Weitz, der schon bei mehreren großen Filmen mitagiert hat.

Was die Geschichte angeht, so hat er sich wesentlich näher am Buch orientiert als Hardwicke. Die Umsetzung fand ich trotzdem nicht hundertprozentig gelungen. Warum? Hier meine Einschätzung inklusive kurzer Inhaltsangabe:

An Bellas 18. Geburtstag geht mal wieder alles schief. Sie schneidet sich im Haus der Cullens am Geschenkpapier - und wird von Edwards Bruder Jasper, dem jüngsten Mitglied im vegetarischen Vampirclan, angegriffen. Kurz darauf sind die Cullens fort. Edward lässt Bella mit gebrochenem Herzen zurück und dem Versprechen, sie werde ihn nie wiedersehen. «Es wird sein, als hätte ich nie existiert.»

Wer schonmal von seiner großen Liebe verlassen wurde, der weiß, wie sich Bella in dem Moment gefühlt hat und kann nachvollziehen, warum sie in eine tiefe Depression verfällt. Anhand des Erzählstranges wird das im Film leider nicht wirklich deutlich.

Twilight hat ja schon gewisse Startschwierigkeiten gehabt, weil den Charakteren nicht genug Zeit gelassen wurde, sich zu entwickeln und Beziehungen zueinander aufzubauen. Das ist bei New Moon leider ähnlich - kann aber auch der Tatsache geschuldet sein, dass es Hardwicke verpasst hat und Weitz ja nun nicht noch einmal beim Urschleim anfangen konnte. Aber gewisse Dinge, auf die es im Rahmen der Geschichte nun einmal ankommt, werden auch im zweiten Teil nicht ausreichend erklärt.

Stattdessen hat der Regisseur diesmal stark auf melodramatische Musik, teilweise etwas platte Dialoge, furchtbar viel Pathos und vor allem Sex-Appeal gesetzt. Klar sieht Jacob Black mit seinem Waschbrettbauch heiß aus, aber darum ging es doch in der Geschichte gar nicht. Auf der Leinwand wird er leider oft zum Muskelprotz degradiert. Welche Bedeutung er aber für Bellas Seelenleben hat, bleibt im Dunkeln. Stattdessen hetzen beide von einer Beinahe-Kussszene in die nächste. Irgendwie enttäuschend. (Zugegeben, ich bin ein Edward-Fan - so einen Gentleman der alten Schule findet man heutzutage nicht mehr oft.)

Warum ich den Film trotzdem nicht total schrecklich fand, liegt einfach an der Geschichte selbst. Stephenie Meyer hat da als Autorin ganze Arbeit geleistet. Und was der Film nicht erzählt, sollte man sich unbedingt mit Hilfe der Bücher aneignen.

Die Special Effects, vor allem die Werwölfe und der uralte Vampirclan der Volturi, sind toll umgesetzt und im Gegensatz zu einigen anderen Dingen im Film sparsam und in der richtigen Dosis umgesetzt. Manchmal reichen eben ein paar alte Umhänge und farbige Kontaktlinsen.

Macht Euch auch auf ein ungewöhnliches Ende gefasst - da hat der Regisseur vortreffliche Arbeit geleistet und stellt sicher, dass man sich schon jetzt nach dem dritten Teil der Saga verzehrt. Mehr verrate ich nicht. Schaut Euch New Moon an, wenn er am Donnerstag (26. November) in die Kinos kommt.

Hier noch ein kleiner Vorgeschmack auf das, was Euch erwartet...



Glühwein, Maroni oder Christbaumschmuck?

Meine im Oktober neu ins Leben gerufene Rubrik ist in letzter Zeit ledier eingeschlafen. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass in dieser Woche fast überall in Deutschland die Weihnachtsmärkte öffnen, würde ich heute gern mal wieder eine Frage des Tages stellen:

Was fasziniert Euch am Weihnachtsmarkt am meisten? Warum geht Ihr hin - oder seid Ihr Weihnachtsmarktmuffel? Habt Ihr einen Tipp, welche Xmas-Märkte ganz besonders einen Besuch wert sind?

Die armen Kinder



Heute auf dem Weg zum Kino bin ich am Leipziger Salzgässchen vorbei gekommen, wo die Vorbereitungen auf den Weihnachtsmarkt, der am Dienstag öffnet, auf Hochtouren laufen. Leider war der Anblick, der sich mir heute bot, alles andere als schön. Das beliebte Etagenkarussell, das Groß und Klein seit Jahren erfreut, ist offenbar letzte Nacht abgebrannt. Noch ist nich klar, ob ein technischer Defekt die Ursache war oder jemand das Feuer mit Absicht gelegt hat. Letzteres wäre ein Frevel sondergleichen, denn das Karussell war schon vom Anblick eine Augenweide.


Mehr Informationen zum Brand hat die LVZ heute gebracht.

AlleDabei für kranke Kinder

on November 22, 2009

Am 26. November (Donnerstag) findet in der Leipziger Thomaskirche das jährliche Benefizkonzert für kranke Kinder statt. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf gehen an die Kinderklinik der Uni Leipzig. Wieder mit dabei ist auch der Leipziger Gospelchor Little Light of LE. Wir haben schon die vergangenen beiden Jahre das Programm mitgestaltet und freuen uns, auch in diesem Jahr mitwirken zu dürfen.

Wenn Ihr Musik mögt, vor allem Gospelmusik, und Euch vielleicht auf diese Art und Weise schon auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen wollt, seid Ihr herzlich willkommen!

Hier die Infos zum Konzert AlleDabei für kranke Kinder

Sebastian Krumbiegel präsentiert "BigBand & Gospel" zugunsten der Kinderklinik der Universität Leipzig

mit dabei:
- Gospelchor der Thomaskirche "Open up wide"
- Gospelchor "Little Light of L.E."
- Salttown Voices
- Max-Klinger-Chor
- UniBigBand Leipzig

Kosten: 14 Euro (ermäßigt 10 Euro)
Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt

Bye, bye Vodafone

Vor drei Wochen ist mir beim Fußballspielen ein kleines Malheur passiert. Ich hab mich nach dem Auswechseln total außer Puste auf meinen Rucksack plumpsen lassen, um möglichst nicht auf schlammigem Boden nach Luft schnappen zu müssen. Dabei habe ich meinen Allerwertesten wohl genau auf meinem Handy platziert - und das Display dabei in die Wüste geschickt. Als ich meinen kleinen Kommunikator nach dem Spiel anmachen wollte, musste ich mit Entsetzen feststellen, dass ich großer Riss mitten durchs Display ging, dessen Fläche nun zu 80 Prozent geschwärzt war. Ganz schön dumm...

Daraufhin bin ich in den nächsten Vodafone-Shop gestolpert, habe erzählt, das Handy wäre mir auf den Fliesen runtergefallen und dürfte doch dabei sicher nicht kaputt gehen. Garantieleistung und so. Dass das so einfach nicht funktioniert, war ja klar. Handy muss zur Reparatur, ist keine Garantieleistung, Kostenpunkt: 80 Euro. *humpf* 80 Euro für ein Handy, dass mich mit Vertrag nur einen Euro gekostet hat. Bissl dumm, oder?

Mir blieben zwei Alternativen: A - ein neues Handy mit meinem bestehenden Vertrag, was mich eine Unsumme geksotet hätte, oder B - ein neues Handy mit neuem Vertrag und neuer Nummer. Klang beides nicht wirklich prickelnd.

Letztlich habe ich mich dann für Variante B entschieden. Denn die Dame in dem Vodafone-Shop eröffnete mir noch eine kostengünstige Zusatzalternative: Meinen bestehenden Vodafonevertrag - mit dem ich seit Verlängerung vor einem halben Jahr sowieso mehr als unzufrieden war - auf ein Minimum zusammenstutzen und den neuen Vertrag mit weitaus besseren Konditionen bei O2 abschließen. Ich war zunächst natürlich skeptisch. Zwei Verträge, bei zwei verschiedenen Anbietern, mit zwei Telefonen, zwei Nummern - war das den ganzen Aufwand wert? Das würde mich doch am Ende mit Sicherheit Unsummen mehr kosten.

Aber weit gefehlt. Heute kam die erste Rechnung von O2 - und ich war begeistert. Für weniger als 30 Euro kann ich jetzt wesentlich mehr SMS verschicken und telefonieren, als ich das bei Vodafone für mehr als 50 Euro je gekonnt hätte. Denn mal ehrlich - was bringen mir beispielsweise erstens 1000 Frei-SMS, die ich zweitens nur ins Vodafonenetz schicken kann? Was für ne bescheuerte Aktion.

Und so sage ich nun nach immerhin fast zehn Jahren Bye, bye Vodafone und Welcome O2! Mein bestehender Vertrag bei Vodafone läuft nun zwar noch einmal zwei Jahre, aber dann ist Schluss. Und die zehn Euro, die dort jetzt noch an Kosten anlaufen, kann ich glaube gut wegstecken.

Für alle Freunde und Bekannten unter Euch: Ich bin auf der D2-Nummer mit den vielen Vieren zwar noch bis Ende Oktober 2011 erreichbar, kann mit dem Handy aber nicht mehr viel anfangen, da ich mich quasi blind durch das Menü tippen müsste und nichtmal mehr weiß, wer mich grad anruft - geschweige denn noch Nachrichten lesen kann. Also bitte löscht diese Nummer am besten gleich aus Euren Adressbüchern. Stattdessen solltet Ihr in den vergangenen Tagen per Mail eine neue Nummer bekommen haben, diesmal mit ganz vielen Sechsen drin. Wer diese Mail nicht erhalten hat (es gab ein paar Fehlermeldungen wegen Unzustellbarkeit), möge sich bitte an mich wenden. Am besten per Mail oder Kommentar oder bei StudiVZ, Facebook oder wo auch immer.

Lust auf was Neues?

on October 31, 2009

Es gibt Dinge im Leben, die kann man nicht ändern. Aber man kann sich selbst ändern. Anstatt also immer nur rumzumeckern und mich zu beklagen, habe ich heute Nägel mit Köpfen gemacht - und eine Radikalkur gestartet. War auch höchste Zeit - und ich bin vom Ergebnis mehr als positiv überrascht =D




Die neue Art zu spielen

on October 23, 2009

Ela hat mich heuet auf einen Artikel bei Giga.de aufmerksam gemacht, der sich Social Networks und Spielen befasst. Fazit: Social Communities gibt es auch auf dem deutschen Markt Unmengen. Wer aber mehr will als nur in Kontakt zu bleiben, für den ist Facebook genau das Richtige. Warum? Bei Facebook kann man zocken - was das Herz begehrt. Ob Baller-, Karten-, Rollen- oder Denkspiele, es gibt nichts, was es nicht gibt.

Auch ich bin ja schon seit einer Weile dem Gaming-Fieber verfallen. Mittlerweile muss ich aufpassen, dass es nicht Überhand gewinnt. Zu meinen Favoriten zählen Farmville, auf das auch in dem Giga-Artikel eingegangen wird, das grafisch aufgemotzte Pendant Farmtown und Paradise Island. Anbauen, ernten, Freunden Geschenke schicken oder auch mal stehlen gehen. Die Idee ist immer dieselbe, die Umsetzung, grafische Ausführung und Details machen den jeweiligen Reiz aus.

Bei Facebook kann man eine Mafia-Familie gründen, in die vampirische Unterwelt eintauchen, Chefkoch werden, Fische züchten, Blumenbeete anlegen, Taxifahren, ... ich könnte das alles noch ewig fortführen. Das Beste an allen Spielen ist: Sie sind KOSTENLOS!

Also, schaut doch mal rein und zockt mit. Vielleicht sieht man sich bald *grins*

Was Neues?

Mein Fortune Cookie bei Facebook hat mir heute folgende Botschaft übermittelt: "Now is the time to try something new." Ich stimme definitiv überein. Die Frage - die ich Euch an dieser Stelle stellen möchte - lautet nun:

Was würdet Ihr gern mal ausprobieren, was für Euch eine völlig neue Erfahrung wäre?

Fabelwesen hier und heute

on October 21, 2009

Heute Abend stand nach langer Zeit mal wieder ein DVD-Abend mit meiner besten Freundin auf dem Programm. Auf der Suche nach einem geeigneten Film haben wir uns auf die Spuren unserer Kindheit begeben - und Das letzte Einhorn ausgegraben.





Der Trickfilm stammt aus dem Jahr 1982 und handelt von der Suche des letzten Einhorns nach seinen Artgenossen. Unterwegs muss es allerlei große und kleine Abenteuer bestehen, um am Ende dem Roten Stier entgegen zu treten und Millionen von Einhörnern aus seinen Klauen zu befreien. Dabei findet es nicht nur Freunde, sondern lernt auch, was es heißt, zu leiden und zu lieben.

Mich hat diese Geschichte schon als Kind fasziniert. Sie basiert auf Erzählungen von Peter S. Beagle, einem amerikanischen Fantasy-Autor (*1939), und wurde schließlich für die Leinwand "verfilmt". Neben den tollen Zeichnungen und markanten Stimmen unter anderem von Frank Zander und Christopher Lee im deutschen sowie ebenfalls Christopher Lee, Mia Farrow und Jeff Bridges im englischen ist die Musik ein weiteres absolutes Highlight. Mit Songs wie The Last Unicorn, Walking Man's Road und Where Do Unicorns Go hat die Band America damals ein großes Comeback gefeiert. Richtig schön schnulzig, so dass es mir nach all den Jahren immer noch Tränen in die Augen treibt, ist auch das Duett von Lady Armathia und Prince Lear: Now That I'm A Woman/That' All I've Got To Say.

The Last Unicorn ist zweifelsfrei einer der schönsten Märchen-Trickfilme, die ich je gesehen habe. Einfach gehalten, ohne großes Tamtam, mit viel Kitsch und Emotionen - und am Ende gibt's natürlich ein Happy End. So soll es sein. Der Film bekommt von mir auf jeden Fall das Prädikat empfehlenswert.

Mit der Frage des Tages (besser spät als nie) möchte ich von Euch heute erfahren:

Welche/n Film/e aus Eurer Kindheit schaut Ihr Euch auch heute noch gern an? Was verbindet Ihr damit?

Fragen über Fragen

on October 19, 2009

Die heutige Frage des Tages ist zwar irgendwie ein Klassiker, aber auch immer wieder interessant. Bin gespannt auf Eure Antworten:

Wem würdest Du gern mal eine Frage stellen und welche wäre das?

P.S.: Als ich diese Frage kürzlich beantworten sollte, war meine Antwort: Jane Austen. Und ich würde sie fragen, wie sie so geniale Bücher schreiben konnte, voller Gefühl und Emotionen, wo sie doch selbst die wahre Liebe nie gefunden hat.

Jude, Ben & Jerry - Was will man mehr?

Übers Wochenende hatte ich nach langer Zeit endlich mal wieder einen Couchsurfer bei mir. Steffi ist Mitte 20, kommt aus Nürnberg - und steckt voller Geschichten. Es ist bemerkenswert, dass man bei manchen Menschen, die man eigentlich das erste Mal trifft, das Gefühl hat, einen langjährigen Freund wiederzusehen. So ging es mir mit ihr zumindest. Wir waren von Anfang an auf einer Wellenlänge, haben uns über Gott und die Welt unterhalten - und gestern einen tierisch tollen Weiberabend mit ner Schnulze (Jude Law in The Holiday - einfach GÖTTLICH), einer Flasche Wein und einer Riesenpackung Ben&Jerrys (New York Super Fudge Junk) verbracht.

Zu schade, dass ich die meiste Zeit arbeiten musste. Aber bei Kurzausflügen gestern zum Leipziger Völkerschlachtdenkmal und heute ins Panometer (aktuell: Amazonien) hatten wir trotzdem eine tolle Zeit. Und ich muss als Host keine schlechte Figur abgegeben haben, denn Steffi hat heute folgende Beurteilung über mich bei Couchsurfing hinterlassen:

Mara is a very nice and lovely person. It felt like I met a friend that I have known  for a long time. She was showing me around Leipzig, drove me to the „panometer“ and  „völkerschlachtdenkmal“ during her time off and gave me fantastic tips what to do while I was looking around by myself. Thanks for this delicious girly night with wine, ben & jerry's ice cream,  irish whisky and jude law's fantastic smile, eyes, lips...  Feel free to call me if your around next time.

Danke Steffi =D

Eine neue Rubrik

Bisher habe ich Euch auf meinem Blog über mein Leben auf dem Laufenden gehalten, Euch meine Gedanken mitgeteilt und so manchen Tipp mit auf den Weg gegeben. Aber ich möchte auch ein bisschen über Euch, meine Leser, erfahren. Daher rufe ich heute eine neue Rubrik ins Leben: die Frage des Tages. Jeden Tag werde ich Euch mit einer Frage beehren und bin gespannt, wer mir alles antwortet - und vor allem, welche Antworten dabei heraus kommen. Also, los geht's. Hier kommt die erste Frage des Tages:

Wo hast Du letzte Nacht geschlafen?

Garbage Sale

on October 17, 2009

Um das ekelhafte Skorpionvideo (warum hab ich das eigentlich online gestellt?) von Position eins zu verdrängen, hier was zum Schmunzeln für zwischendurch:



Gefunden bei Bits&Pieces.

VORSICHT EKELFAKTOR!

In diesem YouTube-Video versucht doch tatsächlich ein Mann in Saudi-Arabien, ins Guinnessbuch der Rekord zu kommen - indem er 22 lebende Skorpione verspeist! Also das da die Tierschützer nicht auf die Barrikaden gehen...

Schaut selbst... Aber Vorsicht, das ist nichts für schwache Gemüter (ich hab nach nach der Hälfte abbrechen müssen, ich geb's zu...)

Meine Couch ist besetzt

on October 16, 2009

Nachdem wir in den USA so viele tolle Erfahrungen mit Couchsurfing gemacht haben, habe ich ja noch inständiger drauf gewartet, auch bei mir mal Leute begrüßen und ihnen meine Couch zur Verfügung stellen zu dürfen. Morgen ist es nun endlich soweit. Steffi aus Nürnberg kommt für drei Tage nach Leipzig und wird bei mir nächtigen. Leider habe ich diesmal keine Zeit, ihr groß Dinge zu zeigen, da ich das ganze Wochenende über arbeiten muss. Aber ich denke für ein Bierchen im Irish Pub oder so wird es reichen. Zu schade, dass das Wetter grad so blöd ist. Aufs Völkerschlachtdenkmal braucht man bei der Kälte und dem vielen Regen jedenfalls nicht zu klettern. Dafür ist es eine tolle Gelegenheit, um sich im derzeitigen Panometer umzuschauen und in die Schönheit des brasilianischen Amazonasgebietes einzutauchen.

Ich will auch Evian trinken!

Dieses tolle Video hab ich grad auf Anjas Blog entdeckt. Voll der Brüller - die Rollerbabies =D

Long time no see

Eigentlich bin ich ja nun schon seit fast vier Wochen wieder im Lande. Da müsste man meinen, auf meinem Blog ist ein bissl mehr Bewegung. Naja.

Der wohl schlimmste Jetlag meines Lebens hat mich die ersten zwei Wochen nachts wach gehalten - in der Zeit hab ich die Twilight-Bücher gelesen. Alle vier in zwei Wochen. Mein Fazit? Bis zum dritten hat es mich nicht mal doll gestört, dass ich nicht schlafen konnte. Hätt die Bücher eh nicht aus der Hand legen können. Nur noch ein Kapitel. Oder noch eins? Ach eins schaff ich doch noch... Ich hab lange keine Lektüre mehr so genossen. Bis ich das vierte Buch in der Hand hatte. Das passt ja ÜBERHAUPT NICHT so richtig dazu. Vollkommen an den Haaren herbei gezogen die Story. Abstrus und teilweise schon richtig eklig. Auf DEN Film bin ich ja mal gespannt. Aber jetzt freu ich mich erst mal auf New Moon, der ja Gott sei Dank auch in Deutschland schon im November zu sehen ist =D

Nachteil des Jetlags ist, dass ich nun keine Bücher mehr zu lesen habe. Stehen zwar genug im Schrank, die ich gern noch ein zweites oder drittes Mal lese, aber vielleicht hat jemand einen gute Tipp, was lesenswert wäre? Und wo wir grad dabei sind - hat jemand eine Waschmaschine günstig abzugeben? Meine hat den Geist aufgegeben ;-/

Was die USA angeht, so ist ein kleines ABC in Planung, aber da ich die letzten vier Wochen fast nur am Arbeiten war, dauert das wohl noch ein wenig. Will ja gut überlegt sein. Fotos gibt es insgesamt rund 600, das erste Album ist fertig und bei Facebook zu bestaunen. Es beinhaltet den ersten Abschnitt unserer Reise - von Paris nach Chicago und den kurzen Zwischenstopp in St. Louis, wo ich Mary zu einem Baseballspiel der Cardinals geschleppt habe. Sie hat sich wacker geschlagen =D

Außerdem habe ich in den vergangenen Tagen angefangen, den Mädels von TuB ein eigenes Plätzchen im World Wide Web zu widmen. Dort gibt es ab sofort Spielberichte, Fotos und vieles mehr =D In dieser Saison läuft es bisher ganz gut, sind im Moment Tabellendritter (auch wenn einige Vereine noch ausstehende Spiele haben). Im November geht es weiter, jetzt haben wir erst mal spielfrei.

Werde jetzt auch wieder öfter bloggen - sofern ich mich von Farmville, Cafe World und den ganzen anderen tollen Spielen bei Facebook loseisen kann *hihi* Suchtfaktor 100 Prozent...

Five steps to ruin a perfect day at Niagara Falls

on September 13, 2009

1. Cross the border to Canada realizing you forgot your travel passport.

2. Make the Canadians send you back to the US telling them you weren't allowed to enter.

3. Get in trouble trying to re-enter the US without a valid ID.

4. Pay 120 US-Dollars (approx. 90 Euros) for a taxi going back to Buffalo and grab your travel passport because the next bus doesn't run for the next 1.5 hours.

5. Have your taxi driver say "I'm totally lost" because there's a huge Puerto Rican festival going on so all the streets AND the highways are closed and of course there is no detour to take you around all this crazy events.

Oh - almost forgot number 6: Get in a fight with your best friend over all this crap because you both are really pissed off...

Well - other than that our trip to Niagara Falls has been AWESOME. Plus after a 3 hour detour back to Buffalo I finally did get permission to enter Canada and we had a great day there as well. Pictures and more details will follow soon.

Regarding our trip (as I haven't been posting as much as I had thought I would) - we're still having a great time here. Driving a huge Ford Focus (automatic) on US Highways was a great experience. If only Simone (that's what called our GPS) hadn't been letting us down all the time shutting off at the most important moments...

Couchsurfing as well has been nothing but good so far. We've met lots of interesting people, have been treated with nothing but kindness and even got some gifts from our hosts along the way. Thanks to all of you who have hosted us so far. You guys were AWESOME!!!!!!

Off to New York City tomorrow spending half the day on a bus ;-/ Will keep you updated.

Die Anmache des Tages

on September 02, 2009

Letzte Nacht waren wir in der Green Mill, einem angesagten Jazz-Club mit Live-Musik jeden Abend. Der Pub wird sowohl vom Lonely Planet empfohlen und unser Couchsurfing Host Praveen schwärmte ebenfalls davon. Also sind wir letzte Nacht - nachdem wir von unseren Hosts mit total lecker indischem Essen verzaubert worden sind - noch gen Norden gefahren, um uns die Green Mill anzuschauen.

Der Pub ist direkt an der Red Line, Haltestelle Lawrence. Dauert ein bissl, um dorthin zu kommen (rund 20 Minuten von der Haltestelle Chicago aus), aber es lohnt sich. Nettes, uriges Ambiente, tolle Stimmung und gute Musik. Woran wir uns aber wohl meisten erinnern werden, ist der schleimig-schmierige Typ vom Nachbartisch. Erst hat er die Bedienung angepflaumt, zwischendurch starrte er schon permanent zu uns rüber (muss so um die 40/50 gewesen sein?). Plötzlich stand er auf und - ich hatte es schon befürchtet - kam an unseren Tisch.

Und dann der Brüller. Der Typ setzt sich neben mich, säuselt irgendwas vonwegen er würde uns gern ein paar Drinks kaufen, und dann sagt der doch glatt: "Ich habe heute meinen Bruder dabei. Er hat Down Syndrom, ist aber ein ganz Netter. Kommt Ihr mit rüber und redet ein bisschen mit ihm?"

Ich mag Paris nicht

on September 01, 2009

Der Beginn unseres Urlaubs war leider etwas stressiger als geplant. Wie bitte schlägt man sich nachts zwölf Stunden in Paris um die Ohren, wenn man noch etwas Gepäck dabei hat? Leider war der lange Zwischenaufenthalt nicht zu vermeiden.

Sind daher erst mal vom Flughafen aus in die City gefahren, um was Leckeres zu essen. Haben dann auch tatsächlich ein kleines Restaurant gefunden, wo es ein Drei-Gänge-"Menü" für 13 Euro gab. Vorspeise, Hauptmahlzeit und Nachtisch. Das Essen war okay - von Muscheln und Zwiebelsuppe über lapprige Pommes mit Steak und leckerer Pilzsauce sowie dillverseuchte Pasta mit Lachs und eine fantastische Creme Caramel sowie eine kleine Käse"platte" haben wir etwas fast ganz nach unserem Geschmack gefunden.

Der Service aber war UAS. Der Kellner hat uns nichtmal angeschaut, obwohl wir uns sogar mit französisch bemüht haben. Auf meine Ketchupflasche musste ich ne Viertelstunde warten, nochmal nachfragen und bis dahin waren die Pommes natürlich durch. Umso lustiger war das überschwengliche "Bonsoir" und "Merci beaucoup" beim Verlassen des Restaurants. Also unter Gastfreundlichkeit versteh ich etwas anderes.

Dass ich für Paris trotz meines nunmehr dritten Besuchs einfach nicht übrig hab, hat sich mir spätestens nachts noch einmal bestätigt. Es gab auf diesem ganzen riesigen FLughafen keinen vernünftigen Platz zum Schlafen. Die Sitze waren alle schön durch Lehnen abgeteilt, dass man es sich darauf nicht gemütlich machen konnte. Andere Aufenthaltsräume gab es nicht. Und so haben wir uns rund 30 anderen Menschen angeschlossen, in irgendeiner Ecke des FLughafens auf dem harten Steinboden unsere Schlafsäcke ausgerollt und trotz der nervigen Putzkolonne, die mit ihren Maschinen pausenlos an unseren Ohren vorbei sauste, versucht, wengstens etwas Schlaf abzubekommen. Das Ergebnis am nächsten Morgen sah dann in etwa so aus:


Aber immerhin, wer kann schon behaupten, Charles-de-Gaulle mal für eine Nacht fast komplett für sich allein zu haben. So ein total leergefegter Flughafen, das hat doch was...

Toller Start in den Tag

on August 29, 2009

Nach Anjas Geburtstagsfete gestern und einer weiteren langen Nacht im Internet hab ich heute Morgen natürlich glatt verpennt. Ob ich den Wecker nicht gehört - oder ihn gestern Abend vielleicht doch eher aus- statt angestellt hab? Keine Ahnung. Jedenfalls bin ich statt halb 8 erst um 9 aus dem Bett gepurzelt, total hektisch ins Bad gestürzt und zum Friseur gefahren. Wollt ich mir vorm Urlaub nochmal gönnen, der Termin war lange im Voraus angesetzt. Und dann? Ist keiner da *gruml* Hab ne knappe halbe Stunde gewartet, mehrmals angerufen... nix. Naja - Geld gespart...

Auf dem Rückweg dann durch ne 30er-Zone gefahren. Dass da rechts vor links ist, wissen mittlerweile die meisten. Dass man in ner 30er-Zone aber auch Tempo 30 fahren sollte, offenbar nicht. Was bringt es mir, wenn ich langsam an jede Kreuzung ranfahre um zu schauen, ob von rechts was kommt, wenn plötzlich einer mit Tempo 50 oder noch mehr von rechts angerauscht kommt OHNE ABZUBREMSEN, während ich schon auf der Kreuzung drauf bin. Ich hab den grellgrünen, aufgemotzten und tiefergelegten Golf schon in meiner Beifahrerseite drin gesehen, aber dieses Fiasko blieb mir Gott sei Dank erspart.

Darf ich jetzt endlich in Urlaub fliegen *seufz*

Ich bin dann mal weg

Komme gerade von der Geburtstagsparty einer ehemaligen Kollegin und guten Freundin, die ebenfalls regelmäßig bloggt. Eine ihrer Kategorien, das ABC, fasziniert mich schon seit Längerem. Da ich morgen (oder eigentlich vielmehr heute) in den wohlverdienten Urlaub fliege, wollte ich das zum Anlass nehmen, meinen lange geplanten Vorsatz in die Tat umzusetzen und an dieser Stelle mein erstes ABC veröffentlichen. Hier ist es. Bin gespannt, was dabei rauskommt...



Mein USA-Vorfreuden-ABC

A wie Ankommen. Von unserem Abflug in Leipzig bis zu unserer Ankunft in Chicago vergehen etwa 24 Stunden. Und das nur, weil wir uns auf dem Hinflug rund zehn Stunden in Paris die Zeit vertreiben müssen. Bloß gut, dass man für Frankreich kein Visum braucht. Hat jemand ein paar Tipps, wie man sich die Nacht in Paris möglichst günstig und dennoch kurzweilig um die Ohren schlägt, ohne zu riskieren, am nächsten Tag den Anschlussflug zu verpassen?

B wie Baseball. Eine der größten Volkssportarten in den USA. Habe damals mehrere Spiele gesehen und bin total begeistert. Werde auch diesmal wieder die St. Louis Cardinals anfeuern - diesmal in ihrem neu gebauten Bush Stadium.

C wie Couchsurfing. Bis auf unsere wenigen Tage in New York City und bei meiner früheren Gastfamilie werden wir ausnahmslos bei Couchsurfern übernachten. Die Community ist darauf angelegt, kosten(günstig)los weltweit zu reisen, dabei mit den Menschen und der Kultur vor Ort in Kontakt zu treten und so Land und Leute nicht nur durch die Augen eines Touries kennenzulernen.

D wie Dollar. Wollte heute vorsorglich doch mal ein paar Dollar holen, um vor Ort nicht eventuell dumm dazustehen. Dummerweise bin ich Postbank-Kunde. Und die Postbank hat in ihren Filialen keine ausländischen Währungen mehr liegen. Hätte ich telefonisch beantragen müssen, dann hätte man mir die Scheine per Post innerhalb von vier bis fünf Werktagen zugeschickt. Dumnm gelaufen...

E wie Einreise. Das Verfahren zur Einreise in die USA ist ein bissl komplizierter geworden. Über ESTA muss man sich vor Reiseantritt registrieren, um eine Einreisegenehmigung zu erhalten. Dass man dann vor Ort auch das Visum bekommt, ist damit übrigens nicht garantiert. Immerhin, die Einreisegenehmigung hab ich wenige Minuten nach Ausfüllen des Formulars erhalten, wo Fragen zum Drogengebrauch, der eigenen NS-Vergangenheit und anderen Vergehen gestellt werden.

F wie Flug. Ich fliege mit Air France, was mir in den vergangenen Wochen bisweilen ganz schön zu schaffen gemacht hat. Als Kind hatte ich nie Flugangst, aber im Moment zerbrech ich mir schon ein bissl den Kopf darüber, ob ich heil ankomme.

G wie Gepäck. Vorteil bei Air France: Man darf bei Transatlantikflügen zwei Gepäckstücke à 23 Kilo mitnehmen. Perfekt - ein Koffer für die Hinreise und mit einem zweiten voller neuer Klamotten etc. geht's dann zurück *lach*

H wie Heimat. Ein Jahr lang habe ich in den USA gewohnt. In dieser Zeit ist Quincy für mich wie eine Art zweite Heimat geworden, meine Gastfamilie war nicht einfach nur irgendeine Familie, sondern sie ist für mich zu einer zweiten Familie geworden. Nach mehr als zehn Jahren kehre ich dorthin zurück und freue mich wahnsinnig, jene Menschen wiederzusehen, die mir so ans Herz gewachsen sind.

I wie Internet. Noch gibt es in den USA wohl fast überall kostenlose Hotspots zum Surfen. Aber der Trend ist rückläufig und ich hoffe, ab und zu einen zu finden, um Euch mit lustigen Geschichten von unterwegs und hoffentlich tollen Fotos auf dem Laufenden halten zu können.

J wie Jetlag. Hab ich bisher selten verspürt. Wenn er kommt, dann bitte erst nach der Rückreise ;-)

K wie Klima. Ist ähnlich wie bei uns. Im August/September werden es auch in New York City beispielsweise tagsüber noch 25 bis 30 Grad.

L wie Lonely Planet. Mein all time favorite tourist guide. Hat mich schon in Australien, Finnland, Rom, Prag und Irland begleitet. Tolle Tipps, interessante Fakten und Landkarte nen mass. Der für die USA ist ein bissl umfangreicher, aber die wichtigen Seiten sind markiert und im Hirn abgespeichert :-)

M wie Mietwagen. Eine völlig neue Erfahrung. Bisher hab ich, wenn ich allein war, meist Rundfahrten oder Tagestouren etc mitgemacht, diesmal wollen wir das Gefühl der Freiheit in vollen Zügen genießen und haben uns daher ein Auto gemietet. Hoffentlich gibt's ein Navi dazu...

N wie New York City. Natürlich ein definite must go. Wird der letzte Stop unserer Reise und ich will auf jeden Fall aufs Empire State Building, ins Rockefeller Center (wenn's klappt, kommen wir dort kostenlos rein zu Aussichtsplattform, Bars etc), auf die Freiheitsstatue, Bäckereien in Chinatown durchkosten und zum Ground Zero. Als ich das letzte Mal in NYC war, standen die Twin Towers noch. Bin gespannt, was das für ein Gefühl sein wird, nun dort zu stehen.

O wie Orientierung. Der Punkt ist auf der Liste leider nicht abgehakt. Entweder ich kaufe vor Ort eine ganze Reihe an Straßenkarten für vier oder fünf Bundesstaaten oder ich hoffe darauf, vor Ort irgendwo an ein günstiges Navi ranzukommen, um mich im Dschungel der US-Highways zurecht zu finden.

P wie Packen. Koffer ist noch nicht komplett, fehlt noch bissl Wäsche von der Leine und so Kleinkram. Ist aber noch genug Platz, wird morgen (heute) früh fertig gepackt und dann kann's losgehen. Empfehle für die USA übrigens auf jeden Fall Hartschalenkoffer! Selbst die sehen nach so nem Transatlantikflug manchmal sehr mitgenommen aus.

Q wie Quincy. Dort findet Anfang September einer der Höhepunkt unserer Reise statt - die Hochzeit meines früheren Gastbruders. Hab ihn zehn Jahre lang nicht gesehen, kenne seine Braut nicht und bin total gespannt auf die Feierlichkeiten. Ein Hochzeitsgeschenk hab ich schon, wird an dieser Stelle aber noch nicht verraten.

R wie Route. Alles ausgeklügelt. Wen's interessiert, wer selbst mal dorthin will und Fragen hat - in drei Wochen kann ich Euch weiterhelfen und bestimmt mit ner Menge Tipps versorgen: Chicago - St. Louis - Quincy - Indianapolis - Cincinnati - Columbus - Pittsburgh - Cleveland - Buffalo/Niagara Falls - New York City - Washington DC - NYC.

S wie Shoppen. Zurzeit steht der Dollar richtig günstig, deswegen werden wir sicher das eine oder andere Kleinod mit nach Hause bringen. Gott sei Dank wurde der Betrag, für den man zollfrei einkaufen darf, Ende vergangenen Jahres auf 430 Euro hochgesetzt. Davor waren es 175 Euro - dafür lohnt sich eine Shoppingtour ja nun wirklich nicht. Und die Steuern, die man nachträglich für alles, was darüber liegt, hätte zahlen müssen, sind echt heftig.

T wie Telefon. Mein Handy wird in den USA nicht funktionieren. Aber es gibt wohl bei Walmart disposable phones für etwa 30 Dollar mit 300 Freiminuten. Macht sich gut, vor allem, wenn ich die vielen Couchsurfer vorab kontaktieren muss, um Ankunftszeit und Treffpunkt zu vereinbaren.

U wie unbezahlbar. Von jeder Reise nimmt man wundervolle Eindrücke mit, die einem keiner nehmen kann. Diese Momente sind kostbar und ich hoffe, dass wir viele davon erleben werden.

V wie Vorurteile. Zugegeben, das Bild, das man hierzulande von den Amerikanern hat, ist nicht unbedingt das beste. Irakkrieg, Afghanistan, Anti-Terror-Kampf, George Bush - das sind nur einige Begriffe, die unsere Meinung in den vergangenen Jahren negativ geprägt haben. Doch nicht alle US-Bürger heißen gut, was die Supermacht auf dem Globus so treibt. Nicht alle Amis rennen jeden Tag zu Burger King oder McDoof und nicht alle sind oberflächlich. Ich habe in der Vergangenheit viele Amerikaner in mein Herz geschlossen und hoffe, dass auch andere Menschen ihre Vorurteile abbauen, indem sie einfach mal rüberfliegen und sich selbst ein Bild machen.

W wie Wünsche. Ich wünsche uns eine gute Reise, einen tollen Urlaub, viele schöne Momente, reichlich Erholung, gute Laune und Sonnenschein. Und wer sich etwas von mir wünscht - Postkarte, Souvenir oder irgend ein anderes Mitbringsel: Kommentar oder Mail genügt und ich werd sehen, was sich machen lässt.

X wie x-beliebig. Wir haben uns für ne bestimmte Route entschieden (oder vielmehr ich? hoffe Mary kann mit meiner Planung leben *lol*) - am Ende ist es egal, wo man in den Staaten umher reist, denn jede Gegend hat ihre Vorzüge, ihre schönen Landschaften und Sehenswürdigkeiten.

Y wie yearn. Zu deutsch: sich sehnen. Vor Monaten schon ist bei mir das Fernweh ausgebrochen und es hat sich von Tag zu Tag deutlicher bemerkbar gemacht. Es gab Momente, das war the yearning, die Sehnsucht, unendlich groß, kaum auszuhalten. Ich hoffe, wenn ich in drei Wochen wiederkomme, lässt der nächste Anfall ein bissl auf sich warten. Auch meinem Geldbeutel zuliebe.

Z wie Zukunft. Every dreamer knows it is entirely possible to be homesick for a place you've never been to. Perhaps even more homesick than for familiar ground. Eines meiner Lieblingszitate. Leider weiß ich bis heute nicht, von wem es ist. Aber es drückt einen großen Teil meiner Persönlichkeit aus - ich leide an chronischem Fernweh. Und daher sind die nächsten Urlaube zumindest schon im Kopf geplant: 2010 geht's nach Island, 2011 nach Mexiko. Und danach? Vielleicht Neuseeland? Oder Skandinavien? Bin für Tipps und Ratschläge offen.

Kurzgedicht

on August 17, 2009

"Nie wieder!", schreit das Herz
"Warum?", fragt der Verstand
"Weil es schmerzt", sagt das Herz
"Warum hast Du es dann getan?", fragt der Verstand
"Aus Liebe...", sagt das Herz
"Das ist leichtsinnig", meint der Verstand
"Das stimmt", sagt das Herz
"Dann wirst Du's wohl nicht wieder tun?", fragt der Verstand
"Doch, wahrscheinlich schon", sagt das Herz
"Warum?", fragt der Verstand
"Weil so Liebe ist", sagt das Herz
"Das versteh ich nicht", sagt der Verstand
"Du denkst zu viel", sagt das Herz
"Das ist alles, was ich kann", sagt der Verstand
"Und Lieben ist alles, was ich kann", sagt das Herz


(gefunden im StudiVZ)

Pech gehabt

on August 16, 2009



Gefunden bei Postsecrets, einem Blog, auf dem man mit Hilfe von Postkarten kleine Sünden oder Geheimnisse offenbaren kann. Manchmal soll es ja helfen, über seine Probleme zu reden...

Der Megawoosh der Woche

on August 13, 2009

Bei kleinela82 hab ich heute dieses YouTube-Video gefunden, das einfach mal total genial ist. Fake oder nicht - richtig geil!

Where to meet Mr. Right

on August 10, 2009

Bei Facebook hab ich neulich bei einem Test mit gemacht, der mir verraten sollte, wo ich meinen Traummann kennenlerne. Das Ergebnis war wenig überraschend: TRAVELLING. Hatte ich nicht schon genug Fernbeziehungen? Aber immer noch besser als Mary - sie soll sich in Buchhandlungen nach Mr. Right umsehen *ggg*

Hier meine vollständige Auswertung:

You are most likely to meet your "Mr. Right" traveling! Avoid vacation destinations that cater to families and choose instead cruises, exotic locations that allow for helicopter rides, or all inclusive resorts that cater to singles (with frequent flights from your area--which increases the chance of him living local!). While traveling with a friend is a fun way to go, don't discount traveling solo and staying in hostels or accommodations that focus on group activities. While traveling, gravitate towards city wide events, festivals and cafes. Be sure to strike up conversations with others, ask questions, advice and just even ask them about themselves or where they are headed that day. The more people you talk to, the bigger the network and pool you will have to choose from! If you have specific hobbies or interests, find destinations or cruises that cater to these interests which will increase your chance at finding Mr. Right doing the things that you love and enjoy. Get involved and be part of the action on your trip - play a volleyball game, try out a new adventure, take a bus ride and explore the countryside. During your travels, just be cautious of finding "Mr. Right Now"--he is the man who is eager to start into a serious relationship immediately... give it time, allow it to grow, leave time to get to know his friends, family and interests - even if it means traveling back to connect, it's a great excuse for a vacation! So, start booking the next trip and be sure to bring your camera- everyone will want a shot of "when you two first met" ... and let the journey begin!

Well - the journey will begin in less than 3 weeks! Heute in drei Wochen bin ich schon in Chicago und genieße meinen Urlaub in meiner zweiten Heimat =D Kann's kaum erwarten, hab heut schon wieder fleißig im Lonely Planet geschmökert...

Schluss mit Internet-Schmarotzern

on August 09, 2009

Vor ner Weile hab ich mich schlau gemacht gehabt, wie man möglichst billig in den USA reisen kann. Einer der Punkte war, dass viele Cafés in den Staaten kostenloses Internet zur Verfügung stellen. Nun bin ich über einen Bericht gestolpert, demzufolge genau das abgeschafft werden soll. Offenbar wird es den Café-Betreibern zu bunt, dass Kunden stundenlang da sitzen undsurfen, aber nicht für genug Umsatz sorgen. Manche verbieten Laptops nun sogar ganz. So ein Mist... ich nehm meinen Lappie ja auch mit in die USA und hatte gehofft, mich so durchschleusen zu können mit Mails abrufen, bloggen und und und... Mal schauen, wie's wird.

Angeblich findet man kostenlose Hotspots über die Google-Suche. Eines der Suchergebnisse für "free wifi hotspots" ist diese Seite: WiFi Free Spot. Dort kann man gezielt nach einzelnen Bundesstaaten in den USA suchen und erhält eine Liste sämtlicher Wifi-Spots in den jeweiligen Städten. Die Suche funktioniert auch für alle anderen Kontinente. Laut der Liste gibt es in Leipzig einen kostenlosen WiFi-Spot, und zwar in der Kaffeebar Mokkaflip in der Universitätsstraße. Die Location wirbt auf ihrer eigenen Homepage mit den Worten: "Rundum wohl fühlen. Mit unserem kostenfreien WLAN - Internetzugang und immer einem Platz für Freunde, Familie und eben alle, die ein paar wunderbare Momente mit uns teilen möchten." Werd ich wohl die Tage mal ausprobieren. Die Liste kann man beliebig ergänzen, wenn man einen Spot findet, der noch nicht verzeichnet ist.

Und noch was hab ich heute gefunden, was mein Globetrotterherz höher schlagen lässt. Wie es aussieht, können wir doch einen kostengünstigen Abstecher von New York nach Washington machen. Zugtickets waren ja unheimlich teuer, mehr als 200 Dollar mit Amtrak. Mit dem Mietauto wollt ich nicht in die Großstädte und Fliegen könnte auch teuer werden. Heute hab ich zwei Busunternehmen ausgestet, über die ich neulich schonmal berichtet habe. Megabus fährt die Strecke in etwas mehr als vier Stunden und ein einfacher Trip kostet 16 Dollar. ChinatownBus braucht etwa genauso lange und kostet pro Fahrt 20 Dollar. Find ich für die Entfernung total super. Beide Firmen bieten ihren Service mehrmals täglich an, so dass man selbst einen Tagesausflug machen könnte. Nur noch drei Wochen, dann geht's los *freu*

Ne neue Couch und allerlei Ballzauber

on August 07, 2009

Nicht mehr lange, dann ist die Woche endlich vorbei. War irgendwie bissl stressig. Drei Tage lang allein im Ressort, immer wieder von diversen Wunsch-Gesprächspartnern versetzt. Dazu zweimal Konditionstraining mit dem Verein - so gut wie in den beiden Nächten danach hab ich lange nicht geschlafen... So langsam schlaucht es. Dann war heute auch noch der Herr Tiefensee bei uns in der Redaktion - weswegen wir uns alle von unserer besten Seite gezeigt haben *g*

Freu mich jedenfalls aufs Wochenende. Morgen kommt auch schon die Tina zu Besuch, die ich noch aus Australien kenne. Lang bleibt sie nicht, aber zum Schwatzen reicht es allemal :-) Ansonsten steht wohl mal wieder ein Besuch in der Heimat auf dem Programm und hoffentlich nach langer Zeit mal wieder ein DVD-Abend mit der Mary.

Was ist die Woche noch so passiert? Hab nach langer Zeit mal wieder die Anja getroffen, eine ehemalige Kollegin. Sie ist seit Mai auf Jobsuche und geht mittlerweile außergewöhnlichere Wege... Morgen hat sie ein Jobinterview am Telefon - das hab ich auch nie gehört. Werd aber fleißig Daumendrücken, auch wenn ich keine Ahnung habe, wo sie sich beworben hat.

Außerdem hab ich heute unsere USA-Planungen weiter voran getrieben. Die ersten vier Nächte in Chicago sind unterkunftsmäßig gesichert. Hab bei Couchsurfing gestern Abend einfach schon mal jemanden angeschrieben. Hab mir keine allzu großen Hoffnungen gemacht, weil es ja noch ne Weile hin ist. Aber heute Morgen hatte ich Post im Mailfach - und zwar eine positive Antwort =D Bin mal gespannt, bisher habe ich Couchsurfing nur von der anderen Seite, also quasi als Host erlebt.

Demnächst gibt es bei news.de übrigens ein interessantes Interview mit Steffi Jones zu lesen. Mehrmalige Deutsche Meisterin, DFB-Pokalsiegerin und ehemalige Fußball-Nationalspielerin. Heute leitet sie das Organisationskomitee für die Frauen-WM 2011 in Deutschland. Mehr dazu in Kürze :-) Am Wochenende könnt Ihr schon mal was über die Deutsche Meisterin im Skispringen lesen, Ulrike Gräßler, mit der hab ich nämlich auch gesprochen. Jetzt wo ich das so schreibe - die Frauen haben mich in dieser Woche nicht versetzt. Aber von meinen männlichen Gesprächspartnern war ich doch ganz schön enttäuscht...

Maerchen macht jetzt Marketing

on August 05, 2009

Schon vor längerer Zeit habe ich mich bei trnd.com angemeldet, damals auf Hinweis einer Kollegin, mich aber niemals wirklich dort umgesehen geschweige denn mitgemacht. Das ist hat sich jetzt geändert. Ich weiß nicht, wie ich drauf gekommen bin, aber ich mach jetzt Marketing...

Bei meinem ersten Projekt bin ich leider gescheitert. Das neue Schöfferhofer Eis-Kristall dürfen andere testen. Ich bin ins Mini-Projekt gerutscht, mache jetzt an Umfragen mit und befrage Leute, ob sie gern Bier trinken, was sie gern trinken und und und. Wenn Ihr Bock habt, könnt Ihr mir ja folgenden Fragebogen beantworten:



Hinterlasst mir Eure Antworten einfach per Kommentarfunktion oder schreibt mir ne Mail an maerchen82 (at) gmx de.

Richtig testen darf ich dafür bei bopki.com. Bin gleich bei meiner ersten Projektbewerbung angekommen worden - und heute kamen meine Unterlagen. Passend zum Beginn der neuen Fußballsaison. Ich teste nämlich den neuen Ariel-Fleckenentferner. Und was bietet sich da besser an, als verschwitzte und total verdreckte Sportklamotten. Bin mal gespannt, was das Zeug bringt.

Hab außerdem ne ganze Menge Pröbchen und Waschfibeln bekommen, die ich in den nächsten Tagen fleißig verteilen werde. Hat jemand Lust, das Zeug auch zu testen? Sagt mir Bescheid, ist genug für alle da...

Vampirisches Vergnügen

Vor ein paar Wochen hab ich bei einer Freundin den Film Twilight gesehen - ein Kleinstadtmädchen verliebt sich in einen Vampir. Am Anfang fand ich den Film etwas öde. Die Charaktere schienen mir nicht gut entwickelt, die Protagonisten fast qualvoll aufeinander gedrückt. Doch nachdem ich von meiner Freundin ein paar Infos über das Buch erhalten hab - denn Twilight ist nur die erste Verfilmung einer vierteiligen Buchreihe von Stephenie Meyer - und den Film noch zwei- oder dreimal geschaut habe, wurde mir einiges klarer. Kurzerhand habe ich mir die Bücher bestellt - in einer Sonderedition, Taschenbuchformat, für etwa 24 Euro bei Amazon. Heute sind die Bücher angekommen *freu* Da hab ich ja erst mal ne Menge zu Lesen. Rezensionen folgen, schließlich kenne ich die anderen drei Teile noch gar nicht...

Glück gehabt

Auf dem Heimweg bin ich heute mit dem Rad bei kirschgrün über die Ampel gesaust - war zu schnell, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. An der nächsten Ampel am Ende des Bahnübergangs bin ich dann aber brav wieder stehen geblieben - und habe prompt ein paar Meter weiter eine Polizeistreife stehen sehen, die da so stand, als warte sie auf jemanden. Bestimmt auf mich, hab ich nur gedacht. Schließlich kostet es bis zu 100 Euro, wenn man mit dem Rad über die Ampel huscht. Kurz bevor die Ampel auf grün ging, raste von hinten ein weiterer Radfahrer in hohem Tempo an mir vorbei - und bei rot über die Straße. Ich wartete brav, bis es grün wurde, dann radelte ich ihm hinterher. Die Polizeistreife hatte sich schon in Bewegung gesetzt - und wenige Meter vor mir hielt sie an, um den jungen Mann vom Fahrrad zu winken. Ich bin schweißgebadet an ihnen vorbeigeradelt, bloß nicht hinschauen...

Den ganzen Heimweg lang hab ich mich nicht getraut, mich umzuschauen. Bei jedem Auto, das mich überholte, war ich voller Überzeugung, das sind sie, jetzt halten sie dich auch an und dann musst du zahlen.

Aber die nächsten zehn Minuten tat sich nix und vollkommen außer Atem bin ich daheim angekommen. Puh - ab jetzt halte ich GANZ BESTIMMT an JEDER roten Ampel an... Zumindest bis zur nächsten Polizeistreife *lol*

Deutschland bald wieder im Fußballfieber?

Am Freitag beginnt die neue Saison in der Fußball-Bundesliga. Den ersten Knaller gab es gestern schon - beim Aufsteiger Mainz ist Trainer Jörn Andersen noch vor Saisonbeginn gefeuert worden. Außerdem fehlen bei den Rheinhessen zahlreiche Spieler verletzungsbedingt. Ob das mal gut geht?

Auch vor dem Hintergrund meiner Berufung ins Sportressort hab ich mich in den letzten Tagen intensiv in die Materie eingelesen und mich mit den 18 Teams beschäftigt. Mein Fazit, auch wenn ich es nicht wahrhaben will - ich glaube, die Bayern werden nächstes Jahr um diese Zeit ihren 21. Meistertitel besitzen. Was glaubt Ihr? Würde mich freuen, wenn Ihr an der Umfrage teilnehmt... Könnt mir gern auch Kommentare hinterlassen...


Verstärkung gesucht!

on August 04, 2009

Werbung in eigener Sache:



Hast Du Spaß am Fußball, kannst ein bissl mit dem runden Leder umgehen und suchst eine Möglichkeit, Dein Hobby auszuleben? Dann bist Du bei uns richtig! Wir suchen für unsere Frauenfußballmannschaft für die kommende Saison noch Verstärkung!

Gerade erst vor einem Jahr gegründet, haben wir - das sind die Mädels von TUB Leipzig - unsere erste Saison in der Kreisklasse recht gut überstanden und wollen künftig die Tabelle mit aufmischen. Damit das klappt, brauchen wir aber noch ein wenig Unterstützung.

Wenn Ihr über 18 seid, Grundkenntnisse im Fußball besitzt und Lust habt mitzumachen, dann meldet Euch bei uns (Mannschaftsleiterin Elke Kunze, Telefon: 0179-4823146). Wir trainieren jeweils montags (19 bis 20.30 Uhr) und mittwochs (18 bis 19.30 Uhr), vereinzelt auch freitags, in der Diezmannstraße (Straßenbahnlinie 1, Haltestelle Diezmannstraße).

Wir freuen uns auf Euch!
TUB Leipzig

Warum?

on August 01, 2009

Ich mag zu meiner Heimatstadt kein allzu gutes Verhältnis haben, aber was in dieser Woche in Eilenburg passiert ist, geht selbst mir unter die Haut. Ein neunjähriges Mädchen wurde vergewaltigt, getötet, und anschließend in einem Müllsack am Mühlgraben entsorgt. Vom Täter fehlt offiziell bisher jede Spur, seine Identität ist unbekannt und er läuft vor allem noch immer frei herum. Eilenburg hat es mal wieder bundesweit in die Schlagzeilen geschafft.

Da man heutzutage leider immer wieder von solchen Verbrechen in den Medien hört, ist man mittlerweile schon fast ein wenig abgestumpft. Ob Mitja oder Michelle, wenn man die Kinder nicht kannte, geraten ihre Schicksale schnell wieder in Vergessenheit, wenn der Medienhype erstmal vorbei ist. Wenn man aber in seiner eigenen Stadt vorm Rathaus steht und dort die vielen Blumen und Kerzen und Stofftiere sieht und das große Banner mit der Frage nach dem Warum - dann ist man plötzlich ganz nah dran, irgendwie involviert.

Ich kannte das kleine Mädchen nicht. Aber ich kenne Eilenburg und auch die Gegend, in der sie gewohnt hat. Natürlich ist Eilenburg ebenso ein wenig ein beschaulicher, friedlicher Ort wie das jede andere Kleinstadt wäre. Probleme gibt es überall. Wir hatten das Jahrhunderthochwasser, Arbeitslosigkeit steht bei vielen an der Tagesordnung und es gibt natürlich auch in Eilenburg Menschen, denen ich nicht allein im Dunkeln begegnen möchte. Und dennoch hatte ich in Eilenburg nie das Gefühl, vor etwas Schrecklichem Angst haben zu müssen. Und nun...

Als es in der Redaktion darum ging, jemanden nach Eilenburg zu schicken, um die Stimmung "einzufangen", mit Leuten zu reden, habe ich gesagt, dass ich das mache. Nicht aus Sensationslust oder weil ich sehen wollte, wie die Menschen leiden. Aber Eilenburg ist meine Heimatstadt, und irgendwie hätte ich jeden anderen Kollegen als Eindringling empfunden, der statt meiner gefahren wäre.

Am Ende war ich der Eindringling. Je mehr Leuten ich auf der Straße mein Mikro vor die Nase hielt und sie bat, mir etwas zu erzählen, desto schuldiger fühlte ich mich. Manchen standen die Tränen in den Augen, andere wiesen mich unfreundlich zurück. Wie ich an ihrer Stelle reagiert hätte? Ich weiß es nicht. Ich habe halt meine Arbeit gemacht. Vielleicht hat es aber manchen auch geholfen, darüber zu reden. Das Ganze ein Stück weit zu verarbeiten. Ich hoffe, dass es zumindeswt ein Beitrag war, das Schicksal des Mädchens nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Der neue Mr. Darcy

on July 30, 2009



Richard Armitage ist der neue Mr. Darcy. Zumindest kommt er sehr nahe an Colin Firth heran, der die Rolle des stolzen Briten in der BBC-Verfilmung von 1995 gespielt hat. Wo nun habe ich Richard Armitage entdeckt? In einer weiteren BBC-Verfilmung eines Klassikers einer englischen Autorin, diesmal aber nicht Jane Austen, sondern Elizabeth Cleghorn Gaskell. Gaskell wurde 1810 in Chelsea bei London geboren. Mit dem Schreiben hat sie nach dem Tod ihres Sohnes angefangen, um ihren Schmerz besser zu verarbeiten.

Am Wochenende nun habe ich eines ihrer Werke entdeckt: "North & South". Ursprünglich wurde es 1854/55 als Fortsetzungsroman in der Londoner Wochenzeitschrift "Household Words" von Charles Dickens herausgegeben. In dem späteren Buch, was um zwei Kapitel verlängert wurde, geht es um die Gegensätze in England zur damaligen Zeit zwischen Nord und Süd. Die Protagonistin Margaret Hale wächst unbeschwert im Süden des Landes auf. Die Sonne scheint, die Menschen vertreiben sich die Zeit mit sozialen Anlässen... Doch dann verwirft sich Margarets Vater, ein Pastor, mit der Kirche. Von heute auf morgen entwurzelt er seine Frau und seine Tochter und zieht mit ihnen in den hohen Norden. Nach Milton - Heimatstadt der Baumwollindustrie.

Milton ist der krasse Gegensatz zur Heimat der Hales. Das Leben dort ist rau, ebenso die Menschen und deren Sitten. Vor allem Margaret und ihre Mutter können sich nur schwer an das Leben in der Industriestadt gewöhnen, wo es für die Fabrikbesitzer nur um Profit zu gehen scheint, während die Arbeiter und ihre Familien Hunger leiden und unter den unwürdigsten Bedingungen leben und arbeiten müssen.

Schon früh lernt Margaret den Fabrikbesitzer John Thornton kennen - während er gerade einen seiner Angestellten verprügelt. Dreimal dürft Ihr raten, wer Mr. Thornton spielt. Genau - Richard Armitage. Für den Schauspieler war dies die Rolle seines Lebens, sagt er später. Zwischen ihm und Margaret scheint sich eine Art Hassliebe zu entwickeln. Beide verstehen die Traditionen des anderen nicht, und doch liegt etwas in der Luft, was keiner beschreiben kann. Mit Hilfe dieser beiden Charaktere versuchte Gaskel damals, die sozialen Gegensätze darzustellen und gleichzeitig aufzuzeigen, dass soziale Schranken überwindbar sind.

Wer sich aber nun in wen verliebt und wie das Ganze ausgeht, das müsst Ihr Euch schon selbst anschauen. Das Buch kenne ich leider noch nicht, aber die BBC-Verfilmung ist grandios. Schon allein durch das Farbenspiel an den jeweiligen Schauplätzen wird der Unterschied zwischen "North & South" deutlich. Von blühender Landscahft bis hin zur kargen Einöde der Baumwollfabrik. Sehr beeindruckende Bilder. Und Richard Armitage - wie Colin Firth als Mr. Darcy auch versteht er es, zu lächen ohne das Gesicht zu verändern. Allein seine Augen strahlen so viel Gefühl aus - sei es Liebe oder Schmerz. Zum Dahinschmelzen.

Die BBC hat den Klassiker 2004 verfilmt - es wurde ein Überraschungserfolg. Die DVD besteht aus vier Teilen und ein paar Extras - unter anderem einem Interview mit dem Hauptdarsteller. Mein Fazit: Definitiv sehenswert!

Hier noch ein witziger Zusammenschnitt aus allen möglichen Filmen mit Richard Armitage:

Who the F*** is Banksy?

on July 25, 2009



Wer sich hinter dem Spitznamen Banksy verbirgt, weiß niemand so genau. Fakt ist, es handelt sich um einen Straénkünstler aus Bristol, England. Mit seinen Kunstwerken proviziert Banksy auf fast schon charmante Art und Weise. Er regt zum Nachdenken an, macht auf Missstände aufmerksam, prangert an. Doch stets auf eine Art und Weise, die man fast schon wieder als humoristisch bezeichnen könnte.

Zurzeit sind zahlreiche Werke des Künstlers im Museum in Bristol zu sehen. Die Ausstellung ist kostenlos - leider habe ich letztes Wochenende zu spät davon erfahren. Ich konnte mir aber etliche Sachen in Fotoform anschauen - und war begeistert!

Beim Googeln bin ich auf noch mehr interessanter Fakten und Bilder gestoßen. Neben seinen Graffiti hängt Banksy auch eigene Arbeiten ungefragt in Museen auf. Sowohl im Londoner Tate Modern, New Yorker Museum of Modern Art, Metropolitan Museum of Art, the Brooklyn Museum, American Museum of Natural History, sowie im Louvre hingen 2005 unbemerkt seine Arbeiten. Im Mai 2005 wurde Banksys Version einer Höhlenmalerei, die einen jagenden Menschen mit Einkaufswagen zeigte, im British Museum gefunden. (Wikipedia)

Und dieses Video, dass eine Umfrage unter Engländern zur Arbeit von Banksy zeigt. Ist es Kunst - oder Vandalismus? Das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Wunschkonzert

on July 23, 2009

Die Anja hat mich mit Holz beworfen - oder besser gesagt, mir ein Stöckchen geschenkt. Ich werd's man aufheben, deswegen kommen hier meine drei Wünsche für die (nahe?) Zukunft:

1. Zweisamkeit - meinen Mäusen wird die Hitze zu viel, deswegen lassen sie sich nur noch selten blicken. Verbringe also die meiste Zeit in meiner Wohnung tatsächlich allein. Das würd ich gern ändern, sei es mal wieder mit einem Spieleabend, einer Party - oder siehe Wunsch 2.

2. Noch mehr Zweisamkeit - es gibt so viele Dinge im Leben, die zu zweit einfach mehr Spaß machen (und damit meine ich nicht nur das S-Wort). Dummerweise treffe ich die richtigen Kerle immer zur falschen Zeit am falschen Ort. HALLO, HIER BIN ICH! GENAU JETZT!!!!

3. Heilung - seit ich denken kann, leide ich an akutem Fernweh. Und das macht sich momentan mal wieder seeeehr stark bemerkbar. Der kurze Ausflug nach London zu Jenny war superschön und hat mich an meinen großen Traum erinnert: eine Weltreise. Irgendwann ist es soweit. Ich glaube, vorher wird mein Herz keine Ruhe geben. Es will hinaus in die große weite Welt. Das ist das einzige Heilmittel. Aber bis ich mir das leisten kann, muss ich mich wohl mit kleinen Dosen einer Ersatzmedikation zufrieden geben. Immerhin - mehrere kleine Reisen bedeuten mehr Vorfreude =D

So, und wem werfe ich das Stöckchen jetzt zu? Ich würde sagen Steffi, Romy und René.

Don't pay it back - pay it forward!

Mich hat lange kein Film mehr zum Weinen gebracht, aber heute Abend war es mal wieder soweit. In "Pay it forward" - Das Glücksprinzip - versucht ein kleiner Junge die Welt zu verändern. Dabei geht es eigentlich nur um eine gute Note.

Mit Trevor (gespielt von Haley Joel Osment, bekannt aus The Sixth Sense) hat es das Leben bisher nicht gut gemeint. Seine Mutter (Helen Hunt) ist Alkoholikerin, seine Großmutter auch, sein Vater (Jon Bon Jovi) ebenso, und ein Schläger obendrein - aber zumindest grad nicht daheim.

Zu Beginn der siebten Klasse bekommt Trevor einen neuen Lehrer, Mr. Simonet (Kevin Spacey). Dieser stellt die Kinder vor eine Herausforderung. Sie sollen sich ein Projekt ausdenken, mit dem sie die Welt verändern könnten. Trevors Idee ist einfach, und doch scheinbar utopisch: Er plant ein Schneeballsystem guter Taten. Drei Menschen will er etwas Gutes tun. Doch anstatt sich zu revanchieren, sollen diese Menschen dafür anderen einen Gefallen tun. Fremden. Schon nach kurzer Zeit, so Trevors Hoffnung, könnte die Welt perfekt werden.

Schon bald bringt der Elfjährige einen obdachlosen Junkie mit nach Hause, gewährt ihm ein Dach überm Kopf und lässt ihn duschen. Auch seiner Mutter und Mr. Simonet möchte Trevor helfen. Doch was er auch tut, der Glaube an das Gute im Menschen scheint vergebens. Trevor ist enttäuscht, fühlt sich verraten. Er ist gescheitert.

Aber - ohne dass ich an dieser Stelle zu viel verraten möchte - natürlich ahnt der Junge nicht, was hinter seinem Rücken alles passiert. Das Glücksprinzip zieht Kreise. Bald wird auch ein Reporter auf die Geschichte aufmerksam und versucht, den Urheber dieses Schneeballsystems ausfindig zu machen.

Was dann geschieht, ist mehr als unvorhersehbar. Unglaublich obendrein - und berüht einen ganz tief im Herzen.

Der Film "Pay it forward" ist aus dem Jahr 2000. Das Drama von Mimi Leder basiert auf einem Roman von Catherine Ryan Hyde. Die Autorin hat laut Wikipedia sogar eine Stiftung gegründet, um die Idee aus ihrer Geschichte in der Realität umzusetzen.

Strom gegen Süßigkeiten

on July 09, 2009



Das nenn ich mal ein Tauschgeschäft :-) Diesen Lolli hat mir meine Chefin aus England mitgebracht, weil ich ihr meinen kleinen Adapter fürs Stromnetz geliehen hab. Sowas macht man immer wieder gerne =D

Nix mit Vorfreude

Eigentlich ist doch die Zeit vor dem Urlaub mit die schönste. Für mich zumindest. Wenn ich ein Ziel vor Augen hab, mich in die Planungen stürzen kann... Vorfreude ist die schönste Freude, heißt es.

Leider ist das nicht immer so. Vor allem nicht dann, wenn es um diesen blöden neuen elektronischen Reisepass geht. Ich wollte mich heute endlich mal drum kümmern, da es bis zu meiner Reise in die USA nur noch wenige Wochen sind. Also bin ich nach der Arbeit aufs Bürgeramt getingelt.

Ging diesmal sogar recht schnell. Nach nur einer Viertelstunde war ich dran und guter Dinge. "Haben Sie die 59 Euro dabei?" - na klar, dank EC-Karte immer. Ein Foto musste ich natürlich noch machen. Also ab in den Automaten, den die Mitarbeiter des Bürgeramtes "freundlicherweise" haben aufstellen lassen. 7 Euro - ganz schön happig. Aber naja, muss halt sein.

Das Positionieren vor der Kamera ist gar nicht so einfach, wenn man den biometrischen Bestimmungen folgt. Stur geradeaus schauen, bloß nicht lachen. Haare zum Zopf oder offen, Haarband ist nicht erlaubt. Kopf nicht schief legen, Augen auf einer Höhe halten.

Aufnahme Nummer eins war schon ganz okay, aber viel zu dunkel. Also zweiter Versuch. Der ging voll daneben. "Entspricht nicht den Bestimmungen", sagt der Automat netterweise. Also noch einer. Der letzte Versuch. Auch der geht irgendwie daneben, ist schon wieder viel zu dunkel. Aber für eine der Varianten muss ich mich entscheiden.

Ziemlich unzufrieden geht's zurück zur Bürgeramts-Mitarbeiterin. Ein Blick von ihr auf mein Foto und ich ahne Schlimmes. "Das ist leider viel zu dunkel." Hah, das seh ich selbst. Und nun? "Da müssen Sie wohl noch eins machen." Hallo? Hab ich die Geldscheiße??? "Oder Sie unterschreiben mir, dass wir nicht für eventuelle Nachteile verantwortlich sind, die Ihnen durch dieses Foto entstehen können." Na toll. Immer schön die Schuld von sich weisen. Macht es Euch nur einfach. Wie wär's mit Geld zurück und Versuch Nummer zwei - unter Zeugen sozusagen? Is nich. War ja klar.

"Vielleicht sollten Sie lieber ins Fotostudio um die Ecke gehen", meint die Frau noch. Ich glaub ich spinne. Was für ne DREISTE ABZOCKE!!! Bessern die Kommunen so ihre klammen Kassen auf? Ich bezweifle, dass ich die einzige bin, bei der dieser Automat nur Mist ausspuckt. Und es ist bestimmt auch nicht der einzige Automat in Leipzig, der spinnt. Geschweige denn bundesweit. Was da wohl jährlich an zusätzlichen Einnahmen zusammenkommt? Ich kann es nur erahnen.

Und jetzt? Bin ich total stinkig, um sieben Euro erleichtert und noch immer ohne Reisepass. Toll gemacht...

Maerchen meets Rasta

on July 06, 2009

Ein Foto zum Andenken musste sein. Wenn ich beim Summerjam immer nur selbst knipse, bin ich ja nie drauf...



Das ist Buju Banton, einer der zurzeit bekanntesten Reggae-(Dancehall)-Musiker aus Jamaika. Er stand gestern nach seinem Konzert zahlreichen Medienleuten Rede und Antwort. Hab ein kleines Interview draus gebastelt...

Ansonsten freu ich mich heute Abend auf das große Abschlusskonzert von UB40. Dann kann ich endlich auch mal mitsingen *lol*

Grüße aus der Karibik

on July 05, 2009

Hallo Ihr Lieben,

im Moment bin ich - wenn auch leider nur gefühlt - in der Karibik unterwegs. Genauer gesagt in Jamaika :-) Tropische Temperaturen jenseitrs der 30-Grad-Marke, Sonne und Strand mit einem total erfrischenden See gleich ums Eck, eben hatte ich ein Stück frische Kokosnuss und wenn ich nix zu tun habe, aale ich mich in der Sonne. Und die ganze Zeit tönt von überall her chillige Reggaemusik. Das ist Summerfeeling pur. Einfach traumhaft.

Wenn da nicht die Arbeit wär *lol* Denn offiziell bin ich im Namen meines Lieblingsnachrichtenportals auf dem Summerjam unterwegs und suche spannende und interessante Geschichten. Leider war ich damit bisher nicht so erfolgreich, weil es hier und da ein paar Probleme gegeben hat. Aber ein erster Text steht schon, am zweiten sitz ich gerade.

Ach - und wer noch nie was von BMX Flatland gehört hat, sollte mal hier klicken. Vielleicht entdeckt der eine oder andere eine neue Leidenschaft?

Bis dahin liebe Grüße aus Kölle!

The Rose

on June 25, 2009

Seit längerem überleg ich ja schon, ob - und wenn ja was - ich auf der Hochzeit meines Gastbruders als kleines "Mitbringsel" singen könnte. Zusammen mit der Mary. Heute hat mir der Axel ein Lied genannt, das so wunderschön ist, das wird alle zu Tränen rühren (denke ich? hoffe ich?) und ist perfekt für Alt und Sopran. Aber seht (oder vielmehr hört) selbst...



Und dieses Remake von LeAnn Rimes ist auch einfach nur herzerweichend...



P.S.: Hat jemand die Noten für den Song - vorzugsweise von der Originalversion von Bette Midler? Dann bitte mal melden!!!

Madcon-Fans aufgepasst

on June 15, 2009

Wie ich gestern schon geschrieben habe, werde ich mich am ersten Juliwochenende auf dem Summerjam Festival in Köln rumtummeln. Wie es aussieht, bekomme ich dort ein Interview mit der norwegischen Formation Madcon. Die Band gibt es schon seit 1992, aber ihren großen Durchbruch auf internationaler und deutscher Ebene haben sie erst im vergangenen Jahr mit "Beggin" geschafft - eine Coverversion des 1967er Hits von Four Seasons.

In Deutschland wird das Duo um Tshawe Baqwa und Yosef Wolde-Mariam noch immer als Newcomer gehandelt, doch die Fangemeine ist groß und wächst ständig. Und die Fans unter Euch sind hiermit aufgerufen: Wenn Ihr Madcon eine Frage stellen könntet, welche wäre das und warum?

Schickt mir Eure Vorschläge bis spätestens Dienstag, 30. Juni, per Kommentar oder E-Mail an maerchen82@gmx.de.

Das komplette Interview - vielleicht mit Eurer Frage - gibt es dann Anfang Juli nach dem Festival bei news.de zu lesen.

Ich bin wieder hier...

Wow, da hab ich meinen Blog nun glatte 1,5 Monate verwaisen lassen. Wie konnte ich nur. Passiert ist eigentlich ne ganze Menge - nur fehlte mir mal wieder Zeut und Muse, Euch mit meinem Ergüssen zu erfreuen *lol* Aber nachdem nun auch Anja wieder fleißig bloggt, hab ich mir Besserung geschworen. Zumindest vorübergehend.

Also, wo fang ich denn mal an? Ich glaube, ich "compartmentalize" mal, bevor ich den Überblick verlieren...

Sportliches I: Die Fußballsaison ist vorbei. Wir haben unser letztes gestecktes Ziel (was nach diversen Rückschlägen immer weiter nach unten geschraubt worden ist) erreicht und sind NICHT Tabellenletzter geworden. Haben die letzten beiden Spiele sogar gewonnen und wurden am Ende 8. von 10. Jetzt suchen wir auf jeden Fall noch Zuwachs, damit wir nächste Saison angreifen und die Tabelle aufmischen können. Interesse? Dann mal bitte melden! Hier gibt es schon mal ein paar Fotos von unseren Spielen. Weitere Schnappschüsse und Gruppenfotos sind in Arbeit.

Sportliches II: Am vergangenen Wochenende war ich bei den 1. Deutschen Meisterschaften im Matschfußball. Da robben die Sportler mehr durch den Matsch auf der Jagd nach dem Ball, als das sie mit tollen Dribblings, Zauberkünsten und Doppelpässen glänzen können. Was für ein dreckiges Vergnügen. Da war ich zum ersten Mal froh, nicht selbst spielen zu müssen. Aber Zuschauen war eine wahre Freude - und nächstes Jahr bin ich bestimmt wieder dabei. Auch hiervon gibt es übrigens ein paar Schnappschüsse. Und wer es noch nicht weiß: Swamp Soccer kommt aus Finnland, wo seit 1998 auch Weltmeisterschaften mit mehr als 340 Teams aus zehn Ländern stattfinden. Im Juli ist es wieder soweit. Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, bei N24 gibt es ein tolles Video dazu.

Bekanntschaften: Ich habe die nächste Erfahrungsebene bei Couchsurfing erreicht. Nachdem ich im April ja schonmal bei einem Meeting von Leipziger CSlern gewesen bin, habe ich mich im Mai mit Fabien getroffen, einem Franzosen, der sich den Osten anschauen wollte. War total witzig, wir sind was trinken gegangen, haben was gegessen, und den Rest des Abends mit Freunden im Gastspielhaus verbracht.

Jaaaa, und vor ein paar Tagen, da war es dann endlich soweit - ich bin zum ersten Mal als Host in Erscheinung getreten. Leider zunächst etwas spontaner als geplant. Aufgrund eines Missverständnisses hatte ich nicht eine Woche Zeit, mich darauf einzustellen, sondern weniger als 24 Stunden. Und statt zwei waren am Ende drei Leute bei mir. Aber es war total super. Basia und ihre Freunde - Ärztin, Anwältin und Ingenieur - aus Krakau hatten superviele Geschichten zu erzählen, haben mein Bad geputzt (so dreckig war es doch gar nicht...) und mich mit französischem Rotwein und Käse versorgt. Köstlich. Und mal schauen, vielleicht mach ich demnächst mal ein langes Wochenende in Krakau.

Ausflüge: Womit wir schon beim nächsten Thema wären. In drei Wochen werde ich auf mein erstes Festival fahren. Zum Summerjam nach Köln. Bin schon total gespannt, weil ich keine Ahnung habe, was mich dort erwarten wird. Zwecks Unterkunft habe ich nun schon zwei Wochen lang gesucht. Wollte nicht allein auf dem Campingplatz nächtigen - zumal ich gar kein Zelt besitze. Also hatte ich gedacht, ich surfe mal die Couchen von anderen Leuten. Doch irgendwie kamen nur absagen.

Deswegen mache ich jetzt zeltsurfen. Hab ein paar Leute gefunden, bei denen ich mit unterkomme. Ich muss total verrückt sein, mich darauf einzulassen - aber was soll's. Wird bestimmt lustig =D

Und mal schauen, mit wem ich vor Ort ein Interview anleiern kann. Das Aufgebot zum Summerjam ist riesig - Madcon, UB40, Jan Delay, Bunny Wailer, ...

So, ich glaub jetzt seid Ihr in den wichtigsten Dingen auf dem Laufenden. Ach eins noch - Montag oder Dienstag krieg ich das neue Album von Sunrise Avenue! Da freu ich mich schon total drauf =D Meine Meinung werd ich Euch dann hier wissen lassen.

Also auf bald
Euer Maerchen

P.S.: Jetzt hätt ich es doch fast vergessen. Auch, wenn es schon eine Weile her ist, will ich Euch einen der wahrscheinlich besten Filme des Jahres nicht vorenthalten: Star Trek XI. Sieben Jahre nach ihrem letzten Abenteuer begibt sich die Enterprise erneut auf die Reise - mit einer stark verjüngten Crew und mehr Action als je zuvor. In «Zurück in die Zukunft» erzählt Regisseur J.J. Abrams, wie die Star-Trek-Saga begann.

Schwere Kost hingegen bietet die Verfilmung von "Der Junge im gestreiften Pyjama". Die Greueltaten der Nazis durch die Augen eines Kindes zu betrachten, ist ein gewagtes Unterfangen. John Boyne hatte es 2006 mit seinem Jugendbuch «Der Junge im gestreiften Pyjama» versucht. Nun bringt Regisseur Mark Herman den Stoff auf die Leinwand.

Sportliches und jede Menge Eigenwerbung

on April 25, 2009

Kennt Ihr das, wenn Ihr vor lauter Terminen - sei es privat oder beruflich - gar nicht mehr dazu kommt, To-Do-Listen abzuhaken? Furchtbar. Diese Woche war ich mal wieder nur unterwegs, und das Wochenende wird noch schlimmer. Zwar geht es nicht nur um die Arbeit, aber freie Minuten werden dennoch spärlich sein.

Highlight wird mit Sicherheit am Sonntag das Rückspiel gegen Thekla. Wie schon berichtet, haben wir ja vergange Woche die rote Laterne wieder abgegeben, nachdem wir uns jedoch in der Woche zuvor gegen Thekla mächtig blamiert haben und verdient auf den letzten Tabellenplatz gerutscht sind. Nun steht also die Revanche bevor und wir alle hoffen, dass uns der Erfolg aus der letzten Woche Flügel verleiht. Das 1:0 gegen Mölkau - ein erlösendes Erfolgserlebnis? Das fragt sich auch unser Trainer in seinem aktuellen Spielbericht.

Nach den zuletzt schwachen Auftritten hatten sich die Mädels viel vorgenommen. Endlich waren mal alle an Bord und motiviert. So begannen wir, bei sonnigem Wetter in Mölkau. Schon vor Beginn sorgten einige personelle Umstellungen für Verwirrung! Die Gastgeberinnen wollten das Spielgeschehen übernehmen, aber wir sorgten dann doch für die Überraschung. Die Umstellungen funktionierten und so wurde schon im Mittelfeld energisch gestört. Dazu kam auch ein wenig Glück, aber beim Tor wurde der Wille zum Erfolg sichtbar (oder waren es doch die neuen Schuhe??).

Danach war die Freude erneut groß. Doch diesmal wurde konzentriert weitergespielt, obwohl wir erneut oft andere Positionen spielen mussten. Die Gastgeber bekamen Mitte der 1. Halbzeit mehr Spielanteile, doch wir konnten erfolgreich dagegen halten und versuchten, mit Konter zum Erfolg zu kommen. Leider wurden dabei sehr gute Einschussmöglichkeiten nicht genutzt.

Im zweiten Abschnitt begann Mölkau sehr druckvoll und wollte eine schnelle Wende. Mit Ruhe und spielerischen Mitteln hielten wir dagegen und bekamen das Spiel wieder unter Kontrolle. Immer wieder gelang es uns, mit guten Kombinationen für Torgefahr zu sorgen. Leider war die Chancenverwertung nicht im positiven Sinn. So wogte das Spiel hin und her und auch der Ausgleich war möglich. Doch im Gegensatz zu den letzten Spielen spielten wir diesmal risikolos bis zum Schluss und wurden belohnt.

Diesmal heiligte der Erfolg die Mittel, denn ein Erfolgserlebnis braucht jede Mannschaft! Es bleibt zu hoffen, dass dies keine Eintagsfliege bleibt, aber die Spielerdecke ist eben sehr dünn. Also Mädels weiter so - und nun sollte der Knoten geplatzt sein!


Wir werden unser Bestes geben...

Ansonsten hat sich in der letzten Woche einiges verändert, was Euch vielleicht interessieren dürfte. Zum einen wird es ab Juli deutlich billiger, im Ausland zu telefonieren und SMS zu verschicken - zumindest innerhalb der EU. Zum anderen zieht sich die Diskussion um die Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland weiter in die Länge - seit mittlerweile fünf Jahren. Wer noch nie was von der e-Card gehört hat, möge hier klicken.

Für sportlich Begeisterte hab ich auch noch was Feines. Einen kleinen Einblick in die deutsche Wrestlingszene mit tollen Fotos!

Viel Spaß beim Lesen =D